
Was klingen doch von allen, allen Seiten
Was klingen doch von allen, allen Seiten Für liebensarme Stimmen auf mich ein! Dass ich ein Mensch bin, kann ich nicht bestreiten, Doch man befiehlt, ich soll ein Engel sein. Wer seid denn Ihr, die über mich ihr richtet, Obwohl von Euch kein Einziger mich kennt? Wer hat mir Eure Fehler angedichtet, Indem er sie so kühn die meinen nennt? Ich frage nicht, um Euch hier anzuklagen, Denn was Euch fehlt, die Nachsicht, macht mich still. Ich habe nur das Einzige zu sagen, Dass ich um Folgendes Euch bitten will: Verzeiht mir, dass ich bin und dass ich lebe, genau so schwach, so fehlerhaft wie Ihr! Indem ich meine Fehler Euch vergebe, Verzeih ich als die Eurigen sie mir!

