[Strophe 1] Die Bäume flüstern in Orange, der Himmel riecht nach Abschied. Der Wind trägt alte Namen fort, als wär ich nie hier gewesen. [Refrain] Im Herbst verliert man leise, nicht mit Lärm, nicht mit Licht. Die Farben zieh’n vorüber, und man merkt es erst – wenn nichts mehr spricht. Im Herbst verliert man langsam, Zeile für Zeile, Wort für Wort. Und alles, was noch bleibt, ist dieser leere Ort. [Strophe 2] Ich geh durch Straßen, die mich kennen, doch nichts erkennt mich mehr zurück. Die Schatten werden schneller jetzt, und suchen nicht nach Glück. [Refrain – wiederholt] Im Herbst verliert man leise, ein Blick, ein Lied, ein Traum zu viel. Das Herz wird schwer wie nasses Laub, und schlägt nicht mehr im Spiel. [Bridge – instrumental oder gesprochen] Und du warst da. Für einen Tag. Ein warmer Satz im kalten Jahr. [Letzter Refrain – reduziert] Im Herbst verliert man leise… ganz ohne Klang, ganz ohne Zwang. Und manchmal – ohne Träne.

Comments are disabled on this song