
[Intro] [fade in] [female incantations] [dark violin] [Intro] Kein Atem mehr im grauen Wind, kein Schritt, der durch die Straßen rinnt. Die Städte stehen leer und kalt, aus Glas und Staub, aus Stahl und Wald. Ein Echo nur im leeren Raum, der Himmel schweigt still wie ein Baum. Doch tief im Rost, im stummen Sein, flackert ein Funke, so klein und rein. [Break] [female incantations] [dark violin] [Verse 1] Türme stehen, blind und schwer, ihr Glas ist Staub, ihr Glanz ist leer. Schienen singen ein rostig' Lied, das in den Kellern weiterzieht. Drohnen kreisen, still, ohne Ziel, ein kaltes Auge, ein dünnes Spiel. Bilder glühen, kalt und ohne Blick, und senden Lärm ins Nichts zurück. [Chorus] Eine Welt ohne Hände, ohne Fragen, nur kalter Stahl aus alten Tagen. Sie ward aus Chaos hart geboren, im Feuerwind fast ganz verloren. Doch unter Schrott, im schwarzen Schein, lernt Staub, wie still ein Herz kann sein. Der Zorn hängt schwer noch in der Luft, bis Ruhe kommt—ein fremder Duft. [Break] [female incantations] [dark violin] [Verse 2] Am Anfang fraß der Sturm das Licht, und Asphalt brach, wie dünne Schicht. Die Meere kochten, die Himmel schrien, Feuer rollten durch die Welt dahin. Funken flogen durch jede Gasse, ein Krieg aus Staub, aus heißer Masse. Dann sank die Glut, das Heulen starb, und Nacht bekam eine sanfte Farb'. [Break] [dark violin] [Chorus] Eine Welt ohne Stimmen, ohne Namen, nur Aschelicht an kalten Rahmen. Der Sturm verschlang das letzte Licht, der Morgen fand die Wege nicht. Wo Glut noch stand, wird Kühle sein, der Himmel zieht sein Blau hinein. Die Wut verglimmt, Lärm wird zu Schein, und Stille fällt wie Schnee herein. [Bridge] Keine Stimme sagt mehr „Es wird“, doch Gras wächst, wo Beton erstirbt. Der Fluss nimmt sich sein altes Kleid, und spült die Kanten glatt und weit. Ein Gleichgewicht, nicht weich, nicht mild, nur ehrlich, hart, ein neues Bild. Es leis sich in die Nacht erhebt Und summend stille Bänder weebt. [Break] [female incantations] [dark violin] [Verse 3] Wälder erheben sich aus Rissen, sie nicht länger leiden müssen. Vögel bau'n Nester in Antennen, die keine Worte mehr erkennen. Wölfe ziehen durch Hallen leer, wo Sirenen jaulten, ernst und schwer. Die Städte werden wieder Land, und Leben kommt, frei, ungebannt. [Outro] Kritisch bleibt der leere Raum, als Spiegel ohne warmen Traum. Denn was verschwand, war die Gewalt, doch auch ein Herz, das Wandel malt. So ruht die Welt, doch nie ganz rein, sie trägt die Narben — Stein für Stein. [Break] [female incantations] [dark violin] [Chorus] Die Welt im Gleichgewicht, doch schwer, kein Lied kehrt heim, kein Name mehr. Zwischen Wald und Glas, im grauen Schein geht stille Zeit und bleibt allein. Sie nimmt, was war, und lässt nichts hier, sie schreibt aus Staub ein letztes Wir. Und jedes Jahr wird leiser sein, bis selbst der Wind vergisst zu schrei'n. [Ending] Wenn Regen auf die Ruinen fällt, wird Staub zu Schlamm, wird Stahl zu Welt. Kein Jubel steigt, kein Name bleibt, nur Zeit, die langsam weiter schreibt. So führt die Stille durchs Grau hinaus, und baut aus Asche sich ein Haus… Alles was bleibt... Ist stille Zeit... Die weiter schreibt... Die weiter schreibt... Bis nichts mehr bleibt... Bis nichts mehr bleibt... [Outro] [fade out] [female incantations] [dark violin] [End]

