
------------------------------------------------------------ Deutsche Übersetzung unter der Englischen Lyric ------------------------------------------------------------ [Title: When the Masks Come Off] [Intro: distant Halloween ambience, dark piano, low cello, cold synth pulse] [Verse 1: close low male baritone, observant and restrained] Tonight the streets are full of monsters painted mouths and hollow eyes Vampires laughing under streetlights devils dressed in borrowed lies Someone wears a skull for pleasure someone hides behind a ghost Everyone becomes another for the night they love the most [Pre-Chorus: deep darkwave bass enters softly] They choose a face they choose a name and for a few hours they become someone else [Chorus: wider baritone, melancholic rather than aggressive] Tonight they wear their masks tomorrow they come off the blood will wash away the painted scars are gone But when the morning finds me and all their faces shine everyone removes their mask but I am still wearing mine [Verse 2: cello answers the vocal lines] Morning fills the empty streets costumes folded makeup gone Yesterday they were the monsters today they simply carry on They look like themselves again as if the night was just a game And I stand there among them wearing the exact same face [Pre-Chorus: drums become heavier] No paint to wash no mask to throw away nothing hanging in a closet waiting for another day Mine has been here far too long pressed against my skin I cannot tell anymore where it ends and I begin [Chorus: stronger darkwave rock arrangement] Tonight they wore their masks this morning they came off the blood was washed away the painted scars are gone But when the daylight finds me nothing changes on my face everyone returns to themselves while I remain in place [Instrumental Break: mournful cello lead, dark piano, restrained distorted guitar, distant fading party noise] [Bridge: arrangement falls back, intimate male baritone] How does it feel to watch them take theirs off when yours no longer moves? When everyone becomes themselves again and you no longer know which face is you? They wore theirs so they could stand out I wear mine so I disappear So nobody asks why I am different So nobody looks too near [Build: low drums, cello tension, voice slowly becoming more intense] They call it Halloween I call it every day They wear theirs once a year Mine will not come away They take theirs off to be themselves I keep mine on to look like everyone else [Final Chorus: full emotional gothic darkwave rock] LAST NIGHT THEY WORE THEIR MASKS THIS MORNING THEY WERE GONE THE BLOOD WENT DOWN THE DRAIN THE PAINT WAS WASHED AWAY BUT WHEN THE MORNING FINDS ME MY FACE IS STILL THE SAME EVERYONE REMOVES THEIR MASK WHILE MINE HAS GROWN INTO MY FACE [Break: instruments suddenly fall away] [Male Vocal: close, exhausted] Maybe that is the difference They dress as something they are not I dress as someone who is fine so no one notices that I am not [Outro: lonely piano and cello, faint morning ambience] The streets are clean the costumes gone Halloween is over They are themselves again And I am still wondering who I would be if this mask ever came off ------------------------------------ # Wenn die Masken fallen Heute Nacht sind die Straßen voller Monster. Bemalte Münder, hohle Augen. Vampire lachen unter Straßenlaternen, Teufel tragen geliehene Lügen. Jemand trägt zum Spaß einen Totenschädel, jemand versteckt sich hinter einem Geist. Jeder wird für ein paar Stunden zu jemand anderem in der Nacht, die sie so sehr lieben. Sie wählen ein Gesicht. Sie wählen einen Namen. Und für ein paar Stunden werden sie jemand anderes. Heute Nacht tragen sie ihre Masken. Morgen nehmen sie sie ab. Das Blut wird abgewaschen, die gemalten Narben verschwinden. Doch wenn der Morgen mich findet und all ihre Gesichter wieder klar sind, nimmt jeder seine Maske ab, aber ich trage meine noch immer. Der Morgen füllt die leeren Straßen. Kostüme gefaltet, Schminke verschwunden. Gestern waren sie die Monster. Heute machen sie einfach weiter. Sie sehen wieder aus wie sie selbst, als wäre die Nacht nur ein Spiel gewesen. Und ich stehe zwischen ihnen und trage genau dasselbe Gesicht wie zuvor. Keine Farbe zum Abwaschen. Keine Maske zum Wegwerfen. Nichts, das im Schrank hängt und auf einen anderen Tag wartet. Meine ist schon viel zu lange hier, fest an meine Haut gedrückt. Ich kann nicht mehr sagen, wo sie endet und ich beginne. Heute Nacht trugen sie ihre Masken. Heute Morgen nahmen sie sie ab. Das Blut wurde weggewaschen, die gemalten Narben sind verschwunden. Doch wenn das Tageslicht mich findet, verändert sich nichts in meinem Gesicht. Jeder kehrt zu sich selbst zurück, während ich an derselben Stelle bleibe. Wie fühlt es sich an, ihnen dabei zuzusehen, wie sie ihre Masken abnehmen, wenn die eigene sich nicht mehr bewegt? Wenn jeder wieder er selbst wird und du nicht mehr weißt, welches Gesicht deines ist? Sie trugen ihre Masken, um aufzufallen. Ich trage meine, um zu verschwinden. Damit niemand fragt, warum ich anders bin. Damit niemand zu genau hinsieht. Sie nennen es Halloween. Ich nenne es jeden Tag. Sie tragen ihre Masken einmal im Jahr. Meine lässt sich nicht mehr abnehmen. Sie nehmen ihre ab, um wieder sie selbst zu sein. Ich behalte meine auf, um auszusehen wie alle anderen. GESTERN NACHT TRUGEN SIE IHRE MASKEN. HEUTE MORGEN WAREN SIE VERSCHWUNDEN. DAS BLUT FLOSS DEN ABFLUSS HINUNTER. DIE FARBE WURDE ABGEWASCHEN. DOCH WENN DER MORGEN MICH FINDET, IST MEIN GESICHT NOCH IMMER DASSELBE. JEDER NIMMT SEINE MASKE AB, WÄHREND MEINE IN MEIN GESICHT HINEINGEWACHSEN IST. Vielleicht ist genau das der Unterschied. Sie verkleiden sich als etwas, das sie nicht sind. Ich verkleide mich als jemand, dem es gut geht, damit niemand bemerkt, dass es nicht so ist. Die Straßen sind sauber. Die Kostüme verschwunden. Halloween ist vorbei. Sie sind wieder sie selbst. Und ich frage mich noch immer, wer ich wäre, wenn diese Maske jemals abfallen würde.

