
Nachtarocken oder der Krimi is scho gschriebn - 11.09.2013
Nachtarocken oder der Krimi is scho gschriebn Ih hob wos dagegn wenn Leut sich heut hinstelln und zuvor hingsetzt ham, gscheide Worte gschriebn ham, wos ois is und wo ma uns befindn und wia`s des nur ois gebn ko. Und wer huift uns jetzt? Um Gottes Willen, ja und der lässt ja bekanntlich dem Menschen seinen Willen und wenn es dann Mordsgedanken waren ko ma doch dann ned song, ja wo war Gott denn do. Ja Gott war immer do, bloß mia warn dem Gott ned sehr zugetan. Oiso ih hob`s dick de Gscheidn zuzuhörn, de uns verführt, geführt ham, und dann so tun als müsstn sie uns zum Gift auch das Gegengift geben. Aber sie haben das Gegengift nur so theoretisch, denn mit der Praxis eines alltäglich normalen Bürgers sand`s überfordert. Des sand die Nachtarocker, diese scheinheiligen Fuchtzger. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel und beschütz uns vor den gierigdummen gebildeten Narren. Ja ja, wissn`s einen Krimi zu schreiben... Der mit uns veranstaltet wird ist nur dann gut beschrieben, wenn man die Zeichen der Zeit zur Zeit beschreibt. Oh dann kommen die scheinheiligen Nachtarocker und spüren die Stimmung für sich ab. Rückenwind, also sind die beizeiten die Täter Beschreibenden alles nur Spinner, Populisten, Verschwörungstheoretiker oder schlimmstenfalls im Falle des Falles die Täter der kommenden Verbrechen, weil schlechte Stimmung verbreitet wurde. Ih hob moi den Gedanken ghabt, dass zum Beispiel der Rundfunk ein Expertenkammerl haben muss, und diese Zeitgeistbestätiger und die Experten Propagandisten werden moi raus und wieder reingetrieben. Raus aus`m Expertenkammerl und quer über die Hörer und wieder zurück. Welch ein Irrsinn und d`Leut, die Bürger, merken immer weniger wos mit eahna passiert, aber dafür is ma irgendwia, weil die Propaganda funktioniert. Da sind wir jetzt mit allem was beschrieben wurde und das Ende kommt wia nach einem Gebet das Amen. Der Krimi is scho gschrieben und mei Oma hod oft zu mir gsogt, ihr Vater war koa hochgebildeter Mo, des war a einfacher Dachauer und der hod gsogt, wenn da Mensch an Menschn oder na Sach s`Heil zuaspricht, kimmt s`Verderben. Des hod er in de zwanzger Jahre des letzten Jahrhunderts zu meiner Oma gsogt, do war sie no a Kind und später hod`s ihren Mo wegen den Folgen des Kriegs verloren. Soi ih eahn wos song, mia sand grod heut koan Deut gscheider. Wos wern mia verliern? Irgendwer dafür bestimmt sei Leben und dann kemman de Gscheiden de ois im Nachhinein im Vornhinein scho gwusst ham.

