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Faust I – Teil 7 Der schwarze Pudel

Faust I – Teil 7 Der schwarze Pudel [Verse 1] Zurück in Mauern, Stein und Nacht, wo jedes Buch nur Fragen macht. Der Frühling blieb nun vor der Tür, die Stille flüstert kalt zu mir. Der Kerzenschein wirft bleiches Licht, doch Frieden bringt er lange nicht. Die Schatten wachsen an der Wand, als hielte etwas meine Hand. [Verse 2] Ein schwarzer Pudel folgt mir leis’, zieht lautlos seinen dunklen Kreis. Er wirkt so zahm, so still, so klein, doch etwas kann nicht ehrlich sein. Sein Blick glüht auf wie kalte Glut, verbirgt sich hinter sanfter Hut. Ich spüre mehr als Auge sieht – ein Rätsel, das im Dunkeln zieht. [Pre-Chorus] Was schleicht sich ein in Herz und Haus? Wer sucht den Weg zu mir hinaus? Ist’s nur ein Tier im Abendlicht, oder trägt es ein anderes Gesicht? [Chorus] Schwarzer Schatten, schweigend nah, wer bist du wirklich, sag es klar. Dein Fell verbirgt ein altes Spiel, du folgst mir langsam bis ans Ziel. Was still erscheint, kann täuschen sehr, manchmal verbirgt sich hinter mehr. Wo Wahrheit endet, wächst der Schein – wer lässt wen in die Seele ein? [Verse 3] Die Luft wird schwer, der Raum wird eng, die Zeit verliert ihr festes Maß. Der Pudel ruht – doch etwas wacht, verborgen tief in dieser Nacht. Ich schlage auf das alte Buch, such Schutz in jedem weisen Spruch. Doch jedes Wort klingt plötzlich fern, als hörte jemand alles gern. [Bridge] Nicht jedes Dunkel trägt den Tod, nicht jedes Licht erlöst die Not. Manchmal beginnt der größte Streit ganz still, verborgen – jederzeit. [Final Chorus] Schwarzer Schatten, schweigend nah, nun wird die Wahrheit langsam klar. Du kamst nicht zufällig zu mir, dein Weg begann schon lange hier. Noch kenne ich den Namen nicht, noch zeigt sich nicht dein wahres Gesicht. Doch hinter dieser dunklen Tür wartet das Schicksal schon auf mir. [Outro] Die Kerze flackert, Wind erhebt, etwas Altes wird geweckt. Der Pudel schweigt – die Nacht hält ein, bald wird nichts mehr wie vorher sein.