Strophe I (sanft, beschwörend): Im Nebel der Gärten, wo Zeit sich verneigt, Steigt Klang aus dem Innern, das Ewige zeigt. Schloss Beucha erwacht aus dem Schlummer der Zeit, Ein Tor zwischen Welten, die Seele bereit. Refrain (wie ein Gebet): Tanz, o Kind der alten Sterne, Zwischen Saturns heil’ger Ferne Und Neptuns tiefem, wilden Traum – Hier wird das Chaos unser Raum. Wir weben Licht mit nackten Händen, Im Puls, der trägt, gibt’s kein Verenden. Strophe II (dunkler, tiefer): Saturn, der Hüter mit Augen aus Stein, Flüstert in Ringen das kosmische Sein. Neptun, der Träumer mit Mantel aus Nebel, Lacht in den Wellen, als wär’n sie ein Spiegel. Refrain (kraftvoller, ekstatischer): Tanz, o Kind der alten Sterne, Zwischen Saturns heil’ger Ferne Und Neptuns tiefem, wilden Traum – Hier wird das Chaos unser Raum. Wir weben Licht mit nackten Händen, Im Puls, der trägt, gibt’s kein Verenden. Bridge (gesprochen, tranceartig): Sie kommen im Kreis – die Webenden Drei, Die Stimme, der Rhythmus, das Herzensgeweih. Ein Klang in der Brust, ein Feuer im Geist, Ein Schloss in Beucha, das niemand mehr weiß. Finale (steigend, hymnisch): Oh Schöpfer der Formen, oh Bringer des Fluss, Wir tanzen das Werden, wir geben uns Schluss. Im Herz das Rad, im Blick der Sturm – Zwischen den Planeten formt sich der Turm. Letzter Ruf (leise, verebbend): Free Flow… Wo du bist, vergeht das Ich. Wo du tanzt, erwacht das Licht.