
Rebel Girl FM - Beton-Beitrag [STTZ Anti-Obdachlosigkeit]
🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥 Du findest mich im Web auf https://rebel-girl-fm.de 🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥 Wir sind die 𝗦𝘁𝗼𝗿𝘆𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿𝗭 Eine Deutsche Community für Suno Artisten Du findest uns im Discord: 👉 https://discord.gg/storytellerz Wir freuen uns auf Dich! 🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥 (Intro:) „Abend, ihr Schlafwandler. Hier ist Rebel Girl FM. Draußen sind’s minus fünf Grad – aber dreht eure Sitzheizung ruhig auf Anschlag. Während ihr euch fragt, ob der Latte Macchiato auch vegan genug ist, verreckt zwei Straßen weiter jemand im Karton von eurem neuen Flachbildfernseher. Schönen Gruß vom moralischen Bankrott. Hier ist ‚Beton-Beitrag‘. Sperrt die Lauscher auf oder erstickt an eurem Bio-Tee.“ (Strophe 1) Die Stadt erstrahlt in Neonlicht, so hell und wunderbar, Dort liegt ein Haufen Lumpen, fast schon unsichtbar. Ein Mann, ein Hund, ein Pappkarton, das ist das neue Chic, Ein urbanes Stillleben – wirf bloß keinen Blick zurück! (Strophe 2) Schau dir die Architektur an, diese Dornen auf der Bank, Damit der Penner dort nicht schläft – Gott sei der Planung Dank! Wir wollen doch Ästhetik, keine menschliche Misere, Hauptsache, das Stadtbild bleibt von Armut völlig leere. (Strophe 3) Der Porsche fährt durch Pfützen, spritzt den Schlamm auf sein Gesicht, Ein kostenloser Peeling-Effekt, mehr Luxus braucht er nicht. Er hat doch frische Luft und Freiheit, wer braucht schon eine Tür? Wir zahlen schließlich Steuern – was können wir dafür? (Strophe 4) „Hast du mal ’ne Mark?“, fragt er mit heiserer Stimme leis’, „Sorry, nur Karte!“, sagst du und fühlst dich dabei weis’. Du hast Angst, er kauft sich Schnaps von deinem harten Geld, Kauf dir lieber selbst den Drink, der deine Welt erhellt. (Strophe 5) Die Politik diskutiert in Räumen, warm und holzgetäfelt, Über Konzepte gegen Obdachlose, die man sanft wegeckelt. Vielleicht ein runder Tisch? Oder ein Arbeitskreis? Bis zum nächsten Wintereinbruch – dann regelt das das Eis. (Strophe 6) Die Nächte sind ein Abenteuer, Survival-Training pur, Ohne Zelt und Schlafsack, direkt auf der harten Flur. Es ist die ultimative Challenge, ganz ohne Kameras, Wer am Morgen noch atmet, der hat richtig was verpasst. (Strophe 7) Komm, wir spenden alte Kleidung, die mit den Löchern drin, Damit sie auch wie Abschaum aussehen, das macht doch völlig Sinn. Den guten Mantel behalten wir, der war ja schließlich teuer, Den Rest kriegt die Heilsarmee – für das soziale Feuer. (Strophe 8) Die Schaufenster sind dick, das Glas ist schusssicher und rein, Dahinter glänzt das Gold, davor nagt er am Bein. Ein herrlicher Kontrast, fast wie in einem Film, Nur dass man hier nicht vorspult, wenn die Schreie gell’n. (Strophe 9) Wir feiern die Solidarität beim Charity-Galadinner, Fressen Hummer für den guten Zweck, wir sind die wahren Gewinner. Zehn Prozent vom Ticketpreis gehen an ein Heim im Wald, Damit das Elend fernbleibt und uns nicht die Laune verkrallt. (Strophe 10) „Warum sucht er sich kein’ Job?“, fragt der Erbe im Vorbeigehen, „Man muss nur wollen, Fleiß wird belohnt, das kann man überall sehen!“ Ohne Adresse keine Arbeit, ohne Arbeit kein Zuhaus, Ein herrlich dreckiger Zirkel – da kommt keiner lebend raus. (Strophe 11) Die Bahnhöfe werden modernisiert, mit klassischer Musik, Vivaldi gegen Junkies – ein psychologischer Krieg. Wenn die Geigen sanft erzittern, zieht das Elend endlich weiter, In die dunklen Ecken, dort stirbt es sich viel heiter. (Strophe 12) Du postest einen schwarzen Frame, #Care und #Love so groß, Und fühlst dich wie ein Heiliger, was ist mit dir bloß los? Morgen trittst du wieder über Hände auf dem Trottoir, Hauptsache das Selfie im Spiegel ist wunderbar. (Strophe 13) Vielleicht sollten wir sie stapeln, Platz ist schließlich knapp, Oder wir schicken sie zum Mars, da geht die Post dann ab. Elon hat bestimmt noch Platz in seiner Raketen-Nase, Ein One-Way-Ticket raus aus dieser lästigen Lebensphase. (Strophe 14) Der Tod ist ein diskreter Gast, er räumt die Straßen auf, Ganz ohne Kosten, ohne Lärm, nimmt er die Seelen in Kauf. Und wenn der Müllwagen am Morgen die Reste dann entfernt, Hat die Gesellschaft wieder mal absolut nichts gelernt. (Outro:) „Hat’s wehgetan? Gut so. Ihr könnt jetzt weiterklicken, aber das Elend bleibt, wo es ist. Also: Bewegt eure Hintern. Gebt ein paar Scheine, eine Decke oder zeigt einfach mal, dass ihr noch ein Rückgrat habt. Wer morgen immer noch nur dumm glotzt, dem zünd ich persönlich das Designer-Sofa an. Mal sehen, wie euch Kälte schmeckt. Rebel Girl FM – Ende der Durchsage.“


