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Lage ohne Aussicht

V5.5

[Chorus] Kein Horizont, nur grauer Rauch, Träume verflogen, weg und auch Der letzte Rest von Hoffnung flieht, Aussichtslose Lage, nichts geschieht. Ich starre aus dem Fenster, seh' nur Regen, Glaub, dass selbst der Wind mich grad betrügen kann. Nichts zu gewinnen, nichts zu bewegen, Gefangen im Kreis, fang immer von vorn an. [Verse 1] Ich zähl' die Stunden, Sekunden verrinnen, Jeder Gedanke will im Leeren zerspringen. Wände so nah, der Raum wird zu klein, Doch raus aus dem Schatten, schaff ich's wohl kaum allein. Auf Straßen gestrandet, so fremd und so kalt, Warme Worte verloren im winterlichen Wald. Mein Spiegelbild spreizt sich im trüben Glas, Die Sehnsucht ist laut, doch der Wille so blass. Schritt für Schritt, doch steh nur auf der Stelle, Jede Hoffnung nur Asche, im fallenden Falle. Kreise im Kopf und es schließt sich kein Kreis, Die Farben verblassen zum monotonen Weiß. [Chorus] Kein Horizont, nur grauer Rauch, Träume verflogen, weg und auch Der letzte Rest von Hoffnung flieht, Aussichtslose Lage, nichts geschieht. Ich starre aus dem Fenster, seh' nur Regen, Glaub, dass selbst der Wind mich grad betrügen kann. Nichts zu gewinnen, nichts zu bewegen, Gefangen im Kreis, fang immer von vorn an. [Verse 2] Leere Gedanken, die Richtung verloren, Zukunft aus Staub, gestern war ich geboren. Im Herzen der Zweifel, kein Halt in der Hand, So renn ich durchs Leben, ohne festen Verstand. Versprochen viel Sonne, doch alles bleibt grau, Die Stimmen im Innern, sie werden zu laut. Die Fragen im Nebel, die Antworten fort, Der Morgen verdunkelt, kein sicherer Ort. Schreib Zeilen in Dunkel, Papier bleibt allein, Und jeder Buchstabe schreit gegen die Pein. Auch wenn im Schatten kein Wachstum mehr blüht, Halt ich an Wünschen fest, weil sonst nichts mehr glüht. [Bridge] Zwischen Warten und Vergessen, Die Zeit fließt und ich frag mich: „Wer bin ich jetzt?“ Doch irgendwo, leise, in einem Moment, Hofft das Herz auf Frühling, der den Winter verbrennt. [Chorus] Kein Horizont, nur grauer Rauch, Träume verflogen, weg und auch Der letzte Rest von Hoffnung flieht, Aussichtslose Lage, nichts geschieht. Ich starre aus dem Fenster, seh' nur Regen, Glaub, dass selbst der Wind mich grad betrügen kann. Nichts zu gewinnen, nichts zu bewegen, Gefangen im Kreis, fang immer von vorn an. [Outro] Vielleicht trägt die Stille ein neues Gesicht, Und im Nebel erscheint irgendwann Licht.