
Die Lichter ziehn vorbei an mir Wie etwas, das ich nicht mehr halt Ich seh uns noch im Rückspiegel Doch alles wirkt zu weit Dein Name liegt noch irgendwo Zwischen Atem und Beton Ich wollte ihn nicht mitnehm’n Jetzt lässt er mich nicht los Kein Laut Der bleibt Wenn du gehst Wir treiben leise unter Wasser Kein oben und kein unten mehr Alles fühlt sich leichter an Und gleichzeitig so schwer Keine Richtung, die uns hält Nur Strömung, die uns zieht Und ich weiß nicht, ob ich fall Oder einfach weiterflieg Deine Stimme ohne Klang Nur Erinnerung im Raum Ich greif danach, doch alles Verliert sich wie im Traum Die Zeit steht in den Ecken still Wo wir uns mal berührt Und jeder kleine Augenblick Hat sich in mir verirrt Kein Wort Das trägt Was bleibt Wir treiben leise unter Wasser Kein Halt und kein Zurück Alles löst sich langsam auf In einem stillen Stück Keine Fragen zwischen uns Nur das, was nicht mehr bleibt Und ich weiß nicht, ob das echt ist Oder nur an mir vorbeigleitet Wenn ich loslass Bin ich frei Oder einfach nur allein Wir treiben leise unter Wasser Und verlieren die Zeit Alles, was uns je verbunden hat Ist plötzlich nicht mehr weit Keine Schwerkraft, die uns hält Nur ein leiser Moment Und ich weiß, wenn ich dich loslass Dass nichts mehr bei mir bleibt

