Song Cover Image

Metarmorphose-Kokon der Stille

+ Show full styles
V5.5

[Verse 1] Blind und winzig, im Dunkeln geht es los. Keine Ahnung von der Welt, die Wiege wirkt viel zu groß. Man schlüpft hinein ins kalte Licht, bis man zum erste Mal erwacht. Doch weiß noch nicht, was diese Reise später mit einem macht. ​[Verse 2] Dann wird man zur Raupe und man frisst sich durch die Zeit. Sucht nach Halt und Sicherheit in der weiten Unendlichkeit. Man kriecht am Boden, Stück für Stück, der Weg ist oft banal. Man nimmt sich vieles, was man braucht und kämpft sich durch jedes Tal. Weil man die Hülle sprengen muss, bleibt einem keine Wahl. ​[Chorus] Weil das Leben wie ein Schmetterling ist. Man weiß nie, wer man morgen ist. Erst am Boden, dann gefangen in der eigenen Haut, bis das Herz sich endlich aus dem sicheren Panzer traut. Man schlüpft, man kämpft, man wartet ab, und durchbricht die enge Dunkelheit. Weil man sich irgendwann entpuppt und fliegt. Wenn man die Welt von oben sieht. ​[Verse 3] Doch vor dem Fliegen kommt die Stille, die oft schwer im Magen liegt. Wenn man sich einsam einverpuppt und keine Antwort kriegt. Ein starrer Kokon aus Zweifeln, die Zeit steht scheinbar still. Weil man im tiefsten Inneren erst merken muss, was man, denn so will. Es braucht die Enge, um die Kraft für die Verwandlung aufzubauen. ​[Chorus] Weil das Leben wie ein Schmetterling ist. Du weißt nie, wer du morgen bist. Erst am Boden, dann gefangen in der eigenen Haut. Bis das Herz sich endlich aus dem Panzer traut. Man schlüpft, man kämpft, man wartet ab und bricht das enge Dunkel ab Weil du dich irgendwann entpuppst und fliegst. Wenn du die Welt von oben siehst. ​[Bridge] Und die Farben deiner Flügel, die zeigt dir erst den Wind. Wenn wir nach all dem Kriechen plötzlich, federleicht und frei von den Zwängen sind. ​[Final-Chorus] Weil das Leben wie ein Schmetterling ist. Schau nach vorn, weil du den Boden jetzt vergisst. Man schlüpft, man kämpft, man wartet ab und wirft dann die alte Hülle ab. Weil du dich irgendwann entpuppst und fliegst. (Ja, du fliegst) ​[Outro] (Lass den Wind dich tragen.) Kein Kriechen mehr. (Kein verbiegen nur noch Fliegen.) (Ja, du fliegst) [End] [Fade out] ****************** Urheberrecht: Der Versenflechter ******************