
Es blüht die Blume im Gefild Und in des Haines tiefer Ruh. Es treibt in ihr, es glüht und schwillt; Es strebt ihr Haupt dem Himmel zu. Sie sendet Grüße Dir empor, Maria, Himmelskönigin, Und leise klingt es mir in's Ohr, Dass ich auch Deine Blume bin. Es tönt im dunklen Waldeshag Und an des Baches grünem Rand Der Vögel heller Frühlingsschlag Allüberall durch's weite Land. Sie senden Grüße Dir empor, Maria, Himmelskönigin, Und leise klingt es mir in's Ohr, Dass ich auch so ein Vöglein bin. Es ziehen Pilger zum Gebet Den schattenreichen Weg entlang Und dort, wo die Kapelle steht, Ertönt des Glöckleins frommer Klang. Sie senden Grüße Dir empor, Maria, Himmelskönigin, Und leise klingt es mir in's Ohr, Dass ich auch so ein Pilger bin!

