
[Strophe 1] Aufgewachsen im Schatten, Schläge und Wut, musste früh schon lernen, was ein Kind sonst nicht tut. Bin zum Amt gerannt, doch keiner hat geglaubt, sie haben mir damals die Sicherheit geraubt. Also hab ich beschlossen: Ich mache mich kalt, wer nichts mehr empfindet, wird trotz allem alt. Ich zog mir den Panzer aus Stein über die Brust, weil ich ab da ganz alleine auf mich aufpassen musst. [Strophe 2] Dann gaben sie mir Schmerz, wo die Liebe sein soll, sperrten die Türen zu, machten die Herzen voll Groll. Zwei Jahre kein Blick zu meiner kleinen Prinzessin mehr, sie lief vor mir weg, und mein Herz wurde schwer. Doch ich hege keinen Hass, ich halte die Stellung bereit, mein Arm bleibt offen für sie für alle Zeit. Sie werden erkennen, wer standhaft blieb im Wind, ich stehe genau hier für mein kleines Kind. [Pre-Chorus] Ich hab nichts mehr erwartet, wollt nur funktionieren, wollte mich im Schatten ganz alleine verlieren... [Refrain] Und dann warst du da – ohne dass ich dich suchte, kamst in mein Leben, als ich mein Schicksal verfluchte. Du hieltest zu mir, als die Zeiten dunkel und schwer warn, bist an meiner Seite geblieben, als alle andren wegfahrn. Ich liebe dich unendlich, du bist mein Fundament, der glücklichste Mann, den diese Welt heute kennt. [Strophe 3] Du verlangst keine großen Worte, wenn die Kälte mich packt, du siehst durch die Rüstung, ganz ehrlich und nackt. Du hast die Mauern nicht eingerissen mit Gewalt, sondern mir Wärme gegeben, als mir extrem war kalt. Ich hab dich nicht gesucht, doch das Leben wusste genau: An meiner Seite fehlt diese eine, starke Frau. Danke, dass du da bist und mich nie mehr verlässt, du hältst mein Herz in deinen Händen fest. [Bridge] Die Vergangenheit war Hölle, der Schmerz sitzt noch tief, wenn ich an all die verlorenen Jahre und Schlachten denk. Doch für die Kleinen bleib ich stark wie ein Fels in der Nacht, und für dich hab ich mein Herz wieder aufgemacht. [Refrain] Denn du warst einfach da – ohne dass ich dich suchte, kamst in mein Leben, als ich mein Schicksal verfluchte. Du hieltest zu mir, als die Zeiten dunkel und schwer warn, bist an meiner Seite geblieben, als alle andren wegfahrn. Ich liebe dich unendlich, du bist mein Fundament, der glücklichste Mann, den diese Welt heute kennt. [Outro] Für meine Kinder halte ich die Treue. An deiner Hand spüre ich keine Reue. Trotz aller Narben... Der glücklichste Mann.

