[Beat: Düsterer, orchestraler Boom-Bap, tiefe 808s, ein melancholisches Klavier-Sample mit leichter Detune-Note, das den Raum zwischen Realität und Wahnsinn aufspannt.] [Intro, Stimme tief, rau, flüsternd, nah am Mikrofon] Bin ich dumm? Oder einfach nur in Superposition? I don’t know! Entscheide ich? Oder gibt es keine freie Entscheidung? [Ein kurzes, statisches Rauschen, dann setzt der Beat hart ein] [Verse 1] Bestimmung, Horoskope und der derzeitige Glaube, sind genauso wertvoll für die Menschen wie eine Taube, die auf dein Leben scheißt – Symbolik für den Zufall, Schlaubi-Schlumpf-Attitüde, blau vor Neid, der große Ruf-Fall. Du meinst alles besser zu wissen, willst die Welt erklären, doch dein Ego ist ein Vakuum, das sich von Lügen nährt. Du bist ein wichs-wichs-wichsender, weil-du-mehr-als-drei-mal-nach-dem-pissen-schüttelnder-selbst-anpisser-bist und du immer wieder ein Kötl-runter-würgender und deiner D-N-A-unwürdig-bist, du selbstzerstörender Ehrenmann? Nein, du bist nur ein Schatten im Gefängnis, deine Logik ist ein Kartenhaus, gebaut aus menschlichem Geständnis! [Chorus, Viel Reverb, hymnisch, beklemmend] Ich bin Licht, ich bin Schatten, beides gleichzeitig im Blick, Gefangen in der Welle, gibt es für das Teilchen kein Zurück. Determinismus würfelt nicht, doch das Schicksal zieht die Fäden, Wir sind nur statistische Fehler in den göttlichen Gebeten! Superposition – mein Geist zerfällt in tausend Teile, Ist es Schicksal oder Wille, dass ich hier in der Hölle weile? [Verse 2, Tempo zieht an, aggressiver Flow, staccato] Quantenmechanik in der Hood, Gott spielt nicht mit Würfeln? Doch wir sind die Spielfiguren, die sich im Kreis durch die Welt türken. Von der Petrischale zur Kugel, alles ist kalkuliert, Jeder Herzschlag ein Algorithmus, der den Verstand provoziert. Du redest von Freiheit, doch du hängst an der Leine der Biologie, Ein Sklave deiner Impulse, gefangen in der Paradox-Melodie. Die 432 Hertz vibrieren gegen den Stahl deiner Gitter, Das Leben ist bitter, wie das Gift, das du aus deinen Worten filterst. Ich bin der Beobachter, der das System zum Einsturz bringt, Wenn die Welle kollabiert und die Wahrheit die Seele verschlingt! [BRIDGE] DOCH JETZT FRAG ICH DICH, Was würdest du tun, wenn es sowas wie Würde von Geburt an nicht gibt, weil du in einem Land geboren bist, welches unsere Vorfahren so hinterließen, wie kannst du es ihn'n es verübeln, wenn sie rüber kommen und sehen wie wir leben, ganz ehrlich? wenn ich das sehen würde, in ihrer Perspektive, Wär ich genausooo Wütend, Denn hast du dein Leben lang in Armut gelebt und siehst wie gut es uns eigentlich geht und so dreist seit noch in ihr Land in den Urlaub fliegt, und wen supported ihr? Nicht das Volk, also macht was ihr wollt, ich zahl meinen Sold, unbestimmter Flow, mir ist es Egal ob du Asterlagener, Rheinhausener, oder sonst irgendein Spinner bist, Für mich bist du nur ein Gewinner, Wenn du aufstehst, wenn du Leid siehst, und nicht weg gehst, sondern dich im Weg stellst! Bruder, was bringt dir der Hass? Soll ich dir was über ihn erzählen? Er kommt nicht von jetzt auf gleich, weil er dich auf all deinen Wegen begleitet, Hab ich ihn so verstanden, das ich warte bis die wahre intension hinter deiner Interpretation bekannt ist, Dabei ist es egal aus welchem Land du bist, Solange du Scheiße frisst, Bricht jede Grenze nur das Licht, Von der Sonne gegeben, Begrenzen wir nicht erst seit Jahrzehnten, entweder wir stehen auf und ändern es, oder lassen es bleiben, aber ihr Müsst euch entscheiden für eine Seite, Freud oder Leid, egal ob ihr gerade Liebt oder Hasst, Glücklich seid oder weint... bleib einfach du, bleib dir True, denn niemand ist es Wert, sich für ihn zu Verlieren, nur du selbst, Bruder [Outro, Beat wird langsamer, nur noch das Klavier ist zu hören, die Stimme wird zu einem rauen Flüstern] Bin ich... Oder bin ich nicht? Das ist die einzige Frage, die bleibt. In der Leere zwischen den Zahlen. (Stille) Keine Entscheidung. Nur... Schwingung. (Fade out)