
(Intro - Dunkles Klavier, minimalistisch) (Geflüstert) Was ist schon genug... wenn man alles haben kann? Hörst du den Ring drehen? Die Zeit läuft ab. (Strophe 1) Silberweißes Haar, ein Blick aus purem Eis, Ich kenne jede Lücke, ich kenne deinen Preis. Kein Schwert, kein Blut, nur Tinte auf Papier, Was du heute besitzt, gehört morgen schon mir. Ich rücke die Manschetten zurecht, ganz galant, Dein Schicksal liegt fest in meiner kühlen Hand. (Pre-Chorus) Hörst du die Frequenz? Die Stimme, die dich bricht? Sie verspricht dir die Welt, doch sie meint es nicht. Gier ist kein Hunger, Gier ist ein Gesetz, Und du bist nur eine Fliege in meinem Netz. (Chorus) Ich bin die Habgier, das bodenlose Loch, Du sagst „Nein“, doch du unterschreibst doch. Vom Thron aus Glas blicke ich auf mein Reich, Menschen sind Münzen, im Wert alle gleich. Alles ist mein, jedes Herz, jeder Schein, In meiner Vitrine wirst du ewig sein. (Strophe 2) Schachmatt in drei Zügen, bevor das Spiel beginnt, Ich bin derjenige, der am Ende immer gewinnt. Wollust ist flüchtig, doch das Haben bleibt wahr, Ein funkelndes Juwel, so wunderbar klar. Meine Geschwister? Kostbare Stücke, Gelockt mit ihrem eigenen Verlangen, ich brauche kein Dank, den ich habe euch in meinem Bann (Bridge - Dramatisch, orchestraler Aufbau) Warum sich mit Teilen begnügen? Wenn das Ganze so nah liegt? Deine Seele ist eine Investition, Und ich... ich fordere die Provision! (Outro - Leiser werdend, nur noch Klavier und Herzschlag) Ein Ring, der sich dreht... Ein Vertrag, der besteht... Gier stirbt nie. (Gesprochen) Unterschreib einfach hier.

