
Die Furcht des Herrn ist: Das Böse hassen…, so steht`s in den Sprüchen Acht Vers Dreizehn und da macht die Bibel keine Sprüche. Das Böse…, ja das Böse ist heute weniger verdächtig als das Gute zu erwählen und sich gegen das Böse zu stellen. Überall wird gepredigt, das Böse als solches gibt`s gar nicht. Umgekehrt, was ist wirklich gut? Das Böse zu hassen heißt den Graben nicht zuzuschütten mit Erklärungs-und Umdeutungsversuchen, in denen das Böse zum bloßen Reaktionsmuster erklärt wird. Das Böse ist etwas schwach übersetzt und sicherlich wäre es besser, den Bösen als das Böse zu verstehen. Böse ist nicht etwas, böse ist immer jemand. Der Satz beginnt mit dem, auf dem der Fokus liegen sollte, der Herr. Der Herr Jesus ist in den Sprüchen der selbe wie im gesamten Neuen Testament und dort ist der Mittelpunkt Jesus Christus. Also die Furcht Gottes ist das Böse hassen, dies erklärt sich so wunderbar im gesamten Wirken des biblischen Jesus. Er kam um die Werke des Teufels zu zerstören, er hat uns gezeigt, wer der Herr über Leben und Tod ist. Das Böse hat immer Gestalt und lädt atmosphärisch auf, also ist die Realität des Bösen immer gegen das Gute gerichtet. Was hasse ich dann als Mensch, der seine Gottesfurcht durch Glauben bekunden möchte? Es hört sich fast simpel an, was Gott hasst. Gott hasst und das obwohl er die reine Liebe ist. Ein Blick auf Jesus zeigt diese Bereitschaft, dem Bösen die Stirn zu bieten und an erster Stelle steht in der Gottesfurcht, das Wort Gottes ist die Richtschnur. Menschen verhalten sich mal so, mal so, Menschen repräsentieren durch ihr Tun, auch durch ihr Unterlassen wessen Geistes Kind sie sind. Das Böse ist nicht der Mensch an sich, Das Böse ist nur der Vollstrecker, hier gilt es fein auseinander zu halten. Die Bibel lehrt klipp und klar, unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächtigen in der Himmelswelt. Die Furcht des Herrn ist das Böse hassen und bei mir selbst gibt es auch die finsteren Ecken, denen Jesus den Krieg erklärt hat. So ist es eben, gegen Freunde kämpft man nicht, auch nicht als Christ. Meine Gottesfurcht ist auch meine Freunde, an Gottes Leben und auch am Kampf aktiv teilzuhaben. Das Böse zu hassen, das fängt schon da an, Lüge als Lüge zu benennen, Mord als Mord und Habsucht als Habsucht, Ehebruch und und und… Welch ein Krieg des Bösen tobt doch schon in unseren Herzen. Jesus hat in seiner Bergpredigt den Menschen im Kern nichts anderes gesagt.

