[I[Intro] (Ahhh...) Ich brauche keine Hilfe, die mich besitzen will. Ich brauche keinen Schutz, für den ich mich bücken soll. Ich brauche kein Zuhause um jeden Preis – besonders nicht, wenn der Preis meine Seele ist. KAPIERT! [Verse 1] Ich bin nicht euer Danke-Sklave, kein Tauschgeschäft mit Schleife dran. Ich bin kein Deal auf’m Wohnzimmertisch. Ich bin kein Opfer für eure faulen Versprechen. Ich bin ein Mensch – mit Herz, mit Gewissen. Ich mach nur noch, was ich fühl. Und was ich fühl, ist klar: "Fick deinen Retterblick" – der ist nicht echt! [Chorus] Fick deinen Retterblick ! dein Mitleid stinkt nach Macht. Fick dein Helferlächeln ! ich seh, was du wirklich machst. Fick deinen Retterblick – du willst kein Leben retten. Du willst Besitz. Du willst Gehorsam. Du willst "FICKEN" – mehr nicht [Verse 2] Er schreibt: „Ich möchte, dass es dir gut geht.“ und dass du dich wohlfühlst.“ Und gleichzeitig: „Tu, was ich sage.“ Will Unterwerfung, versteckt hinter ’nem Smiley. Ein Befehl, mit eklig netter Verpackung. Wer so schreibt, zeigt nur eins: machtgeil und kontrollsüchtig. Nett ist der kleine Bruder von Scheiße. [Breakdown] Dann bot er mir noch ein anderes Haus an. Mit Schimmel an den Wänden. Mit vergifteter Luft. Haaa... Als wär Ekel ein Zeichen von Zuneigung. Als wär Dreck ein Ausdruck von Fürsorge. Das war kein Angebot. Das war eine Beleidigung. [Hook] Hilfe mit Zwang ist niemals echt. Ich hab’s sofort gespürt. Ich hab nur abgewartet – wie weit man geht, wie verloren man schon ist! Haaa... Wer Hilfe an Gehorsam bindet, hat nie gegeben – sondern dumm geglaubt, dass du dich unterordnest. [Bridge] Ich hab geschrieben, wie es ist. Klar. Direkt. Ohne Maske. Aber der Blender verträgt kein Licht. Also sagt er: „Es ist nicht alles Schwarz und Weiß.“ Und genau da hat er sich selbst enttarnt. [Verse 3] Wahrheit ist kein Graufilter. Sie ist rein. Sie ist weiß. Und sie trifft den Lügner mitten ins Gesicht. Schwarz ist die Lüge. Weiß ist die Wahrheit. Dazwischen gibt es nichts. [Chorus – Reprise] Fick deinen Retterblick. Fick deinen Retterblick. Du willst helfen? Nein – du willst mich bücken sehen. [Spoken] Der Blender wird sagen: „Ich sehe das anders.“ „Du verstehst das falsch.“ „Das war nie so gemeint.“ „Ich wollte doch nur helfen.“ Scheißegal. Er hatte seine Chance. Man hat ihm die Bühne gegeben. Doch er wird sich verpissen – oder es kommen nur weitere Lügen. [Verse 4] Es war von Anfang an klar, was man wirklich wollte. Wer sagt: „Tu, was ich sage“ – und auf persönliche Bilder besteht, hat kein Herz gezeigt. Sondern Besitzanspruch. [Verse 5] Ohhh... Das ist keine Hilfe. Das ist Sexismus in Retterverkleidung. Ein Machtspiel mit ekelhaften Schleifchen. Und ja – ich hab’s erkannt. Von Anfang an. Aber ich hab gewartet, wie tief man noch sinken kann. [Chorus – Final] Ich such noch immer ein Zuhause – doch alles stinkt nach Dreck. Verpackt in Lächeln, voll mit Ekel, mit Regeln, mit Preisetikett. Du kriegst nur was, wenn du dich beugst, verkaufst. Die Beine breitmachst und die Fresse hältst. [Outro] Das hier ist keine Welt – das ist eine Anstalt für Abartigkeit. Jede angebliche „Hilfe“ kommt mit Kette und Maulkorb. Sie wollen dich „nett“ damit du brav verreckst. Wollen dich still, damit ihr Dreck nicht auffällt.