
12. „Die Krawatte des Philosophen"
[Verse 1] Nietzsche und Weil, sich gegenüber am Tisch, ganz klar, Der eine bricht jeden Sinn, sie heilt ihn, wunderbar, Durch Hunger, durch Schmerz — ich mach mir nur Notizen fein, Ihr Dialog in der Fußnote, präzise, allein [Chorus] Wenn nichts mehr Sinn ergibt, wählst du, wie du leidest, klar, Philosophie heilt nicht, doch lehrt sie standzuhalten, wunderbar, Aufrecht vor der Leere, den Geist ganz wach und frei, Nihilismus ist nicht das Ende — eine schwere Tür, dabei [Verse 2] Ich komme mit Zusammenfassung, Schlagwörtern, ganz komplett, Während der Rest des Buches in Pantoffeln geht, so nett, Es ist keine Eitelkeit, es ist nur meine Art zu sagen: Auch im Chaos kann die Form noch lächeln, ohne Klagen [Chorus] Wenn nichts mehr Sinn ergibt, wählst du, wie du leidest, klar, Philosophie heilt nicht, doch lehrt sie standzuhalten, wunderbar, Aufrecht vor der Leere, den Geist ganz wach und frei, Nihilismus ist nicht das Ende — eine schwere Tür, dabei [Bridge] (Cello allein) [Chorus] Wenn nichts mehr Sinn ergibt, wählst du, wie du leidest, klar, Philosophie heilt nicht, doch lehrt sie standzuhalten, wunderbar, Aufrecht vor der Leere, den Geist ganz wach und frei, Nihilismus ist nicht das Ende — eine schwere Tür, dabei

