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Nur geliehen (Remastered)

V5.5

[Verse 1] Du hast die Tasse stehn gelassen, ich hab sie nie mehr weggeräumt. Nicht weil sie irgendetwas wert ist, sondern weil darin noch gestern träumt. Das Licht fällt durch die alten Fenster, als wär hier alles noch wie immer. Doch jedes Zimmer kennt die Wahrheit: Es fehlt nicht etwas... es fehlt jemand. [Pre-Chorus] Ich zähl die Nächte, nicht die Tage. Die Hoffnung macht das ganz allein. [Chorus] Vielleicht war ich nur geliehen, nur ein Ort auf deiner Reise. Du gingst weiter, ich blieb stehen, und die Stille spricht ganz leise. Wenn Liebe wirklich Spuren hinterlässt, warum führt keine mehr zu dir? Ich trag dein Fehlen wie meinen Namen. Du fehlst noch immer... hier. [Verse 2] Ich red mit Bildern an den Wänden, als hätten sie dich nie verlor'n. Manchmal hör ich Schritte draußen und mein Herz rennt kurz nach vorn. Es dauert nur den kleinsten Augenblick, dann holt mich die Wirklichkeit zurück. Es ist verrückt, wie laut ein Leben wird, wenn eine Stimme daraus verschwindet. [Pre-Chorus] Ich such kein Wunder mehr am Himmel. Nur einen Grund, dich loszulassen. [Chorus] Vielleicht war ich nur geliehen, nur ein Ort auf deiner Reise. Du gingst weiter, ich blieb stehen, und die Stille spricht ganz leise. Wenn Liebe wirklich Spuren hinterlässt, warum führt keine mehr zu dir? Ich trag dein Fehlen wie meinen Namen. Du fehlst noch immer... hier. [Bridge] Falls du irgendwann an mich denkst, dann nicht als Fehler, nicht als Last. Denk an den Menschen, der geblieben wär, auch als schon längst kein Sommer mehr war. [Final Chorus] Vielleicht war ich nur geliehen. Vielleicht war ich nie das Ziel. Doch alles, was ich dir gegeben hab, war niemals nur ein Spiel. Und wenn das Leben Kreise zieht, dann hoff ich nur auf eins: Dass du irgendwann verstehst, warum mit dir auch ein Teil von mir für immer weiterging.