
PSALM 13 – WIE LANGE NOCH (Anatolian Dark Noir – 60 BPM, schwer, staubig, flüsternd) [Verse 1] Wie lange noch, mein Gott… wie lange soll ich hier stehen, mit Sand im Mund und Schatten in der Brust. Die Nächte werden länger, die Tage brennen mich leer. Ich ruf in die Dunkelheit – doch sie ruft nicht zurück. [Pre‑Chorus – geflüstert] Ich fall… tiefer… tiefer… und keiner sieht’s. [Chorus] Wie lange noch… wie lange noch soll ich warten, bis ein Licht durch diesen Staub bricht. Ich trag mein Herz wie einen Stein, und jeder Schritt macht mich schwerer. Wie lange noch… bis du mich hörst. [Verse 2] Ich hab mein Gesicht im Staub vergraben, damit keiner sieht, wie müde ich bin. Die Welt zieht weiter, und ich bleib stehen wie ein alter Baum in einer toten Ebene. Ich sag mir jeden Morgen: „Heute halt ich durch.“ Doch die Nacht frisst mich wieder. [Pre‑Chorus – gesprochen, brüchig] Ich hab keine Kraft mehr… keine Worte… nur noch Atem, der brennt. [Chorus] Wie lange noch… wie lange noch soll ich schreien, bis der Himmel endlich antwortet. Mein Herz schlägt langsam, wie ein Trommelstoß im Sand. Wie lange noch… bis du mich siehst. [Bridge – flüsternder Anatolian‑Drone] Ich lieg im Staub. Ich zähl die Risse im Boden. Ich hör mein Blut wie ein leises Klopfen. Und ich frag mich: Bin ich vergessen… oder nur geprüft. [Final Chorus / Outro] Wie lange noch… wie lange noch soll ich fallen, bis ich wieder Boden spür. Ich heb die Hände in die Nacht – doch sie bleibt stumm. Wie lange noch… wie lange noch… bis du mich hältst. (Ein tiefer Drone. Ein einzelner Schlag auf eine Rahmentrommel. Dann Stille.)

