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Wenn ois möglich war (Rock Symphony Edition) - DJManipo

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V5

# Wenn ois möglich war **[Intro – leise Streicher, Klavier]** Manchmal sitz i do und schau beim Fenster raus, die Welt is riesengroß, doch i kenn jeden Winkel von z’Haus. Und irgendwo da draußen wart vielleicht genau auf mi a Sommer ohne Ende und a Leben ohne „irgendwie“. **[Strophe 1]** I mecht wieder ans Meer, ohne Uhr und ohne Plan, mit de Füaß im warmen Wasser, wo mi kana erreichen kann. A klanes Zimmer irgendwo, a Balkon mit Blick aufs Blau, und beim Frühstück nur die Frage: „Bleib ma no?“ – „Na sicher, schau.“ Ka Termine, ka Verpflichtung, ka „Du musst“ und ka „Du sollst“, nur a Straße bis zum Horizont und Zeit, so viel du wollst. **[Pre-Chorus – Streicher bauen sich auf]** Vielleicht brauch i gar ned mehr, als des G’fühl, dass no was geht, dass hinter jeder nächsten Kurvn wieder irgendwos entsteht. **[Refrain – großes Orchester]** I hab Sehnsucht nach dem Leben, nach dem, was no kommen kann, nach ana Liebe ohne Grenzen, die ma ned erklären kann. Nach an Urlaub ohne Rückflug, nach an Himmel ohne Wand, nach tausend offenen Türen und an Schlüssel in der Hand. Wenn heut wirklich ois möglich war, dann war i morgen nimmer da. Oder vielleicht bleib i genau hier – wenn du sagst: **„I geh mit dir.“** **[Strophe 2]** I mecht mi wieder verlieben, so deppert wie mit siebzehn Jahr, wo a Nachricht um halb zwölfe no a Weltwunder war. Wo ma stundenlang nur redet und trotzdem nix Wichtigs sagt, wo ma mitten in der Nacht noch nach „für immer“ fragt. I mecht ka perfekte Liebe, perfekt wird irgendwann fad, i brauch wen, der mit mir lacht, wenn wieder alles Schieflage hat. Der sagt: „Kumm, wir fahr’n jetzt einfach“, obwohl kana weiß wohin, denn vielleicht liegt genau im Falschabbiegen manchmal erst der Sinn. **[Pre-Chorus – Holzbläser, Streicher]** Vielleicht is Freiheit ned a Ort und Glück ka großes Ziel, vielleicht is es nur der Moment, wo ma merkt: **Da geht no viel.** **[Refrain – größer]** I hab Sehnsucht nach dem Leben, nach dem, was no kommen kann, nach ana Liebe ohne Grenzen, die ma ned erklären kann. Nach an Urlaub ohne Rückflug, nach an Himmel ohne Wand, nach tausend offenen Türen und an Schlüssel in der Hand. Wenn heut wirklich ois möglich war, dann war i morgen nimmer da. Oder vielleicht bleib i genau hier – wenn du sagst: **„I geh mit dir.“** **[Bridge – Orchester wird ruhig]** Vielleicht brauch ma ka Million, ka Villa irgendwo am Meer. Vielleicht wär ma mit weniger Sachen manchmal sogar mehr. Vielleicht is des größte Abenteuer ned New York, Paris, Hawaii. Vielleicht sitzt es jeden Abend ganz unscheinbar nebenbei. Und vielleicht san unbegrenzte Möglichkeiten gar ned irgendwo versteckt. Vielleicht san’s die kleinen Träume, die ma viel zu lang ned weckt. **[Orchester-Break – Celli, Hörner, dann voller Aufbau]** **[Finaler Refrain – volles Symphonieorchester + Chor]** Wir ham Sehnsucht nach dem Leben, nach dem, was no kommen kann, nach ana Liebe ohne Grenzen, fang ma heut noch damit an. Nach an Sommer ohne Ende, nach an Himmel weit und klar, nach all den verrückten Dingen, für die gestern ka Zeit war. Und wenn morgen ois möglich is, dann kumm, verlier ma kane Zeit. Denn vielleicht is unser größter Traum gar ned so weit. Vielleicht braucht’s nur an ersten Schritt, an Koffer und a bissl Mut – und wen, der neben dir steht und sagt: **„Kumm. Des wird scho guat.“** **[Outro – Klavier, Streicher, leiser Chor]** I hab Sehnsucht nach dem Leben … und vielleicht fangt’s grad heut erst an.