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Stellungswechsel - 27.02.2007

V4.5+

Stellungswechsel Mal ein Komparse, mal so tun als ob und doch ein Bild abgeben. Mal ein Komparse in einer Menge, wo alle stumme Gespräche führen und wenn es sein soll, plappern ohne Ende. Ein Film lebt von seinen Darstellern, doch was wäre es ohne die vielen die nur daneben stehen, sie stehen und gehen ins und durch`s Bild. Da gibt es die großen Häuptlinge die jeden Winkelzug kennen, aber genau wissen, was man als Komparse niemals darf. Und wer denkt schon nicht mit, wenngleich man als Komparse nicht viel darf und der Blick nur als Nebensächlichkeit über einen streift. Ein Stellungswechsel im Film ist nicht nur schweren Jungs vorbehalten, auch Jungs die sonst über Geschichten nachdenken gefallen sich mal in der Komparsenrolle. Mal so tun und Ideen sammeln, mal ins Bild stellen, mal mitspielen, mal drüber nachdenken wie das wohl liefe, wenn es um die Herzensangelegenheit der eigenen Geschichte ginge. Komparsen braucht man fast immer. Der Stellungswechsel vom Zuschauer zum kleinen Akteur verbindet doch irgendwie und die kleinen Nebenrollen darf man nicht unterschätzen. Siehe, da kommen einem die Großen ganz nah und da menschelt`s so wunderbar, weil halt auch hinter der Kamera das große Motto gilt „Nichts wird so heiß gegessen wie`s gekocht wird.“