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Vector feat. Fähe - Schwarzer Schnee

V6

𝔹𝕖𝕪𝕠𝕟𝕕 𝕥𝕙𝕖 𝕀𝕞𝕒𝕘𝕖 - ℂ𝕙𝕒𝕝𝕝𝕖𝕟𝕘𝕖-𝕎𝕒𝕝𝕝 𝕎𝕖𝕖𝕜 𝕍𝕚𝕖𝕣 Der Schlamm klebt schwer an uns, das Niemandsland ist stumm und kalt. Dort drüben flackern Warnlichter auf dem Turm, am Rande vom Nadelwald. Wir stehen knietief im gefrorenen Matsch, die Sirenen schweigen für den Moment. Ein Zufluchtsort, wo uns niemand sucht und unsre alten Namen niemand kennt. Der blasse Mond ist der einzige Zeuge, der stumm durch die Wolken bricht. Die Welt um uns herum gefriert, doch ich spüre endlich dein Gesicht. Dein zerrissener Hoodie riecht nach Schwefel und verbranntem Gold. Meine rußschwarzen Finger streifen sanft durch dein Gefieder. Wir haben Sphären eingerissen, uns das Schicksal zurückgeholt, und sinken endlich in der Kälte der Erde aufeinander nieder. Wir haben den Schmerz voreinander so lange in den Schatten versteckt. Du hast in meiner Hölle gesucht, während ich hab deinen Himmel in Brand gesteckt. (Schwarzer Schnee) Während die Asche des Himmels auf uns fällt, (Lass es brennen) Wir atmen den Rauch unsrer alten Welt. Mein nasses Gesicht an deinem Hals, der raue Stoff kratzt auf der Haut. Du hast auf der Suche nach mir all dein himmlisches Licht abgebaut. Jede verkohlte Feder auf deinem Rücken ist für die da oben ein tödlicher Stich. Du flüsterst leise, dass mein Abgrund dir lieber war als ein Paradies ohne mich. Gegen die eisigen Gesetze der Götter sind wir beide ab heute immun. Wir haben das Schicksal verraten, doch ich würde es jede Sekunde wieder tun. Dein zerrissener Hoodie riecht nach Schwefel und verbranntem Gold. Meine rußschwarzen Finger streifen sanft durch dein Gefieder. Wir haben Sphären eingerissen, uns das Schicksal zurückgeholt, und sinken endlich in der Kälte der Erde aufeinander nieder. Wir haben den Schmerz voreinander so lange in den Schatten versteckt. Du hast in meiner Hölle gesucht, während ich hab deinen Himmel in Brand gesteckt. Die brennenden Trümmer der Dimensionen verschwinden langsam aus unserer Sicht. Kein Dämon und kein Engel mehr, nur zwei verlorene Seelen im fahlen Licht. Gegen die eisigen Gesetze der Götter sind wir beide ab heute immun. Wir haben das Schicksal verraten, doch ich würde es jede Sekunde wieder tun. Die Asche auf deinen Federn, der Geruch nach Schwefel auf der Haut. Wir sind gefallen, bis die Knie den gefrorenen Boden berühren. Haben Welten eingerissen und nur auf blindes Vertrauen gebaut, um unsre Nähe nach Ewigkeiten endlich wieder zu spüren. Die Rebellion gegen das Schicksal war die Erlösung aus unserer stummen Wut. Wir haben beide alles niedergebrannt, für diesen einen Kuss aus Schnee und Blut. (Schwarzer Schnee) Während die Asche des Himmels auf uns fällt, (Lass es brennen) Wir atmen den Rauch unsrer alten Welt. (Wir brennen alles nieder) (Alles) (Wir brennen alles nieder) Song Text ©: Thorsten Försterling