[Spoken narration. No music. No singing. Intimate, low female voice. Slightly raspy. Quietly mysterious. The delivery becomes warmer and nostalgic when she remembers Ilorien.] [The chapter begins in near silence.] Und ich wusste... [Long pause.] Ich wusste, dass er zu mir gehörte. Ich konnte es nicht erklären. Ich musste es auch nicht. Es war einfach da. Eine Verbindung. Eine Energie zwischen uns. Als würde etwas durch meine Haut und seine Federn fließen. [Pause.] Er bewegte sich nicht. Er sah mich nur an. Neugierig. Als würde er darauf warten, dass ich etwas verstand. [Short pause.] Vielleicht wartete er auch einfach darauf, dass ich aufstand. [Small amused breath.] Ich weiß es bis heute nicht. [Pause.] Ich weiß nur, dass ich irgendwann einen Gedanken hatte. Nur einen. Und das genügte. [Long pause.] [Very subtle dark ambient tone enters.] Der Rabe kam zu mir. Nicht geflogen. Nicht gelaufen. Er… [Short pause.] …verschmolz mit mir. [Long pause.] Ich spürte seine Energie unter meiner Haut. Und dann war er fort. Zumindest für meine Augen. [Pause.] Direkt über meinem Herzen erschien ein Zeichen. Wie ein Tattoo. Die Form erinnerte an einen Raben. [Quiet breath.] Ich hatte einen neuen Gefährten. Ich nannte ihn Bahl. [Pause.] Und seit diesem Tag war ich nie wieder wirklich allein. [Long pause.] Ich wusste noch immer nicht, was diese Stimme von mir wollte. Aber ich wusste, dass sie mich ausgewählt hatte. Nicht zufällig. Nicht aus Versehen. Sie hatte mich gefunden. Oder vielleicht… [Pause.] …hatte sie schon immer auf mich gewartet. [Long pause.] [The dark ambience slowly softens.] Und dann erinnerte ich mich an etwas. An meine Mutter. An Ilori-en. [Her voice becomes warmer.] [Warm, distant harp and very soft lute enter.] Als ich noch klein war, saß sie manchmal abends an meinem Bett. Ich war furchtbar neugierig. Und wenn ich nicht schlafen wollte, erzählte sie mir Geschichten. Geschichten über Helden. Über Abenteurer. Über Wesen aus allen möglichen Völkern und Ländern. Manche waren mutig. Manche töricht. Manche wurden berühmt. Andere verschwanden spurlos aus den Geschichten. [Small pause.] Aber es gab auch jene, die von etwas Besonderem erwählt wurden. Eine geheimnisvolle Macht, die ihnen einen Begleiter schickte. Ein Wesen, das sich mit ihnen verband. Das sie führte. Oder ihnen Dinge zeigte, die sie allein niemals hätten sehen können. [Long pause.] Ilori-en sagte, dass diese Auserwählten… [Short pause.] …Hexen genannt wurden. [Long pause.] Ich hatte als Kind nie geglaubt, dass so etwas wirklich existiert. Für mich waren es Geschichten. Nichts weiter. [Quiet amused breath.] Ich hatte mich geirrt. [Long pause.] [The warm music gradually becomes more open and adventurous.] Nach dieser Nacht zog ich weiter. Allein. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten. [Pause.] Ich verabschiedete mich von meinem Clan. Es war nicht leicht. Sie waren meine Familie. Aber ich konnte nicht bleiben. Ich hatte ein Ziel. Oder zumindest etwas, das sich wie ein Ziel anfühlte. [Pause.] Also begann ich zu reisen. Ich durchquerte viele Regionen. Sah Städte, von denen ich zuvor nur gehört hatte. Wälder. Gebirge. Ruinen. Orte, an denen Menschen lebten. Und Orte, an denen längst niemand mehr leben sollte. [Small pause.] Ich suchte. Nach etwas. Ich wusste nur nicht wonach. [Long pause.] Und das Seltsame war… Ich hatte keine Angst mehr. Nicht so wie früher. Die Dunkelheit, die mich als Kind verfolgt hatte, war noch immer irgendwo in mir. Aber sie bestimmte mich nicht mehr. [Pause.] Ich war Neshka. Ich war Schamanin. Ich war eine Hexe. Und ich hatte Bahl. [Small amused breath.] Was sollte schon schiefgehen? [Pause.] Nun. Offensichtlich eine ganze Menge. Aber das wusste ich damals noch nicht. [Long pause.] [The music becomes lighter, curious, almost playful.] Dann, eines schönen Morgens… …kam ich in eine kleine Stadt in den Gebrochenen Landen. Und dort begegnete ich einer jungen Elfe. [Pause.] Sie war ungefähr in meinem Alter. Laut. Frech. Und gerade dabei, für viele Jahre hinter Gitter zu wandern. [Short pause.] Ich hatte sie noch nicht einmal richtig kennengelernt. Und trotzdem wusste ich schon: [Quiet amusement.] Diese Frau würde mein Leben ein weiteres Mal verändern. Niemals hätte ich erahnen können, was das bedeuten würde. [Long pause.] [The music becomes lighter, curious, almost playful.] Dann, eines schönen Morgens… …kam ich in eine kleine Stadt in den Gebrochenen Landen. Und dort begegnete ich einer jungen Elfe. [Pause.] Laut. Frech. Unberechenbar. [Short pause.] Ich hatte sie noch nicht einmal richtig kennengelernt. Und trotzdem wusste ich schon: [Quiet amusement.] Diese Frau würde mein Leben ein weiteres Mal verändern. Niemals hätte ich erahnen können, was das bedeuten würde.