Als noch kein Licht die Leere kannte, kein Atem wehte, und keine Hand sich erhob, da war nur Stille, tief und ohne Namen, ein endlos Dunkel, das im Nichts verflog. Da hob sich Rohas’ Wille aus den Schatten, ein Funke, kaum geboren, doch voller Macht. Der Wandel kam mit unbändiger Kraft, und aus der Leere wurden Tag und Nacht. Sil formte die wilden Länder, aus Fels, Staub, aus Erde und Stein. Berge erhoben sich wie Riesen über Täler, und Felder blühten, die in Ewigkeit gedeihn. Da hob Shenrah das erste Licht aus Schatten, und goldener Glanz durchströmte weit das Land. Dann spann Faêyris Nacht mit leuchtenden Sternen, ein stilles Funkeln im dunklen Gewand. Amur, Herr des Wassers, schuf Wellen und Wogen, und Ströme rauschten durch die junge Zeit. Vendis ließ Stürme über weite Meere toben, und Winde trugen selbst das Wolkenkleid. Sithech ließ Winter über weite Lande schreiten, und Frost erstarrte Fluss und Feld im eisigen Wind. Die Raben riefen Seelen in die weißen Weiten, wo sie im Schweigen seiner Macht geborgen sind. Doch über allem steht das Erste Feuer, der Funke, dem die Leere einst erlag. Und jeder Atem, jedes Herz der Schöpfung trägt einen Hauch von Rohas’ erstem Tag