
Egger Wälder in der Hand
Strophe 1: Hab als Kind den Ochsen gemalt, Biergarten, Himmel, Sonne – strahlend banal. Die Jury war blau, ich war genial, mein Bild hing im Wirtshaus, regional. Strophe 2: Die Oma stolz, die Lehrerin lacht, „Der Bua hat Talent, hätt ich nie gedacht.“ Ich wollt nur Pommes, kriegte Respekt, und häng seitdem im Gasthaus – perfekt Hook: Egger Wälder in der Hand, Kindheit malt sich an die Wand. Der Ochse stand, ich saß daneben, Prost aufs Bild und Dorflaufleben. Strophe 3: Dann zog ich fort, die Stadt war laut, zu viele Lichter, zu wenig vertraut. Ich malte Träume, doch keiner sah’s, nur der Ochse blieb, tief im Glas. Strophe 4: Jetzt wieder hier, das Dorf modern, die Straßen gleich, die Seele fern. Wo einst der Stammtisch stand und roch, gibt’s Buffet „Asia Glück“ – all you can koch. 🥢 Hook: Egger Wälder in der Hand, Kindheit malt sich an die Wand. Der Ochse stand, ich steh daneben, Prost aufs Schild und Wandel-Leben. Strophe 5: Der Wirt ist tot, die Wirtin senil, der neue Koch verbeugt sich viel. Mein altes Bild? Vermutlich weg, vielleicht hängt’s jetzt im Abstelleck. Strophe 6: Und wenn ich draußen vorbeigeh, seh ich Lampions im Abendweh. Ich lächle still, weil ich’s versteh: Auch Nostalgie geht mal Buffet. Strophe 7: Ich heb mein Glas, der Regen fällt, das Dorf verändert sich – die Welt. Doch irgendwo, in meinem Kind, steht der Ochse – bleibt geschwind. Finaler Hook: Egger Wälder in der Hand, Kindheit malt sich an die Wand. Der Ochse weg, doch ich geblieben, Prost aufs Dorf – und auf das Leben.

