
(Strophe 1) Der Schlüssel dreht sich, das Schloss rastet ein, hinter dieser Tür wird’s nie mehr wie früher sein. Die Koffer im Flur wiegen schwerer als Blei, ein letzter Blick zurück – und dann bin ich frei. Die Autobahn flimmert, das Navi zeigt fern, ich folge keinem Plan, nur meinem eigenen Stern. (Refrain) Und ich zieh’ die Leinen los, lass den Anker geh’n, will die Welt nicht nur auf Postkarten seh’n. Zwischen Fernweh und Freiheit, im Rückspiegel Staub, ich tausch’ das Bekannte gegen Hoffnung und Laub. Neuanfang heißt: Nicht wissen, was kommt, nur der Horizont ist das, was für mich noch front. (Strophe 2) Die Sprache ist fremd, die Luft schmeckt nach Salz, ein Kribbeln im Bauch und ein Kloß im Hals. Keiner kennt meinen Namen, keine alte Geschichte, ich schreibe auf leeren Seiten neue Berichte. Es ist einsam und laut, es ist Chaos und Licht, doch das alte „Vielleicht“ gibt es hier einfach nicht. (Bridge) Manchmal fehlt mir das Brot oder der Regen von Haus, doch aus der Komfortzone bricht man nur einmal aus. Heimat ist kein Ort, den man auf Karten markiert, Heimat ist da, wo man die Angst verliert. (Refrain) Und ich zieh’ die Leinen los, lass den Anker geh’n, will die Welt nicht nur auf Postkarten seh’n. Zwischen Fernweh und Freiheit, im Rückspiegel Staub, ich tausch’ das Bekannte gegen Hoffnung und Laub. Neuanfang heißt: Nicht wissen, was kommt, nur der Horizont ist das, was für mich noch front. (Outro) Der Pass hat einen Stempel, das Herz ein neues Ziel. Ich hab nicht viel dabei, doch ich hab das Gefühl: Ich bin angekommen... im Irgendwo. Einfach irgendwo.

