
▌│█║▌║▌║ 𝙇𝙮𝙧𝙞𝙘𝙨 𝙗𝙮 𝙏𝙧𝙞𝙥𝙎 ║▌║▌║█│▌ [Verse 1] Sag, warum geb ich die Liebe nicht einfach auf? Nichts funktioniert und nichts haut hin. Wie kann ich erwarten, dass jemand die Person liebt, die ich bin? Ich hab mich doch angestrengt, hab mein Bestes gegeben, hab mich schick gemacht, an mir gearbeitet, bereit deine Emotionen wahrzunehmen. Und trotzdem haut’s nicht hin – woran liegt das? Ich bleibe allein. Ich rede mir ein, durch Liebe könne ich vielleicht ja doch wieder jemand sein. Tja, um ehrlich zu sein: weil ich’s nicht wirklich versuche. Ich rede immer nur über all das, was ich an meinem Leben verfluche. Super Themen, ja, richtig stark, tolle Vibes. Ich schau in den Spiegel und hab die Antwort auf die Frage: „Warum bin ich allein?“ [Verse 2] Ich rede mir dauernd diese Oberflächlichkeiten ein: Ich seh doch gut aus, bin ein netter Typ, mit mir fühlst du dich frei. Wir beide zusammen, deine Sorgen einerlei. Sag mal, glaub ich mir wirklich diesen Scheiß? Ich fühl mich nicht mal in meinen eigenen vier Wänden frei. Wie kann ich von dir erwarten, mich zu ertragen? Wie kann ich es wagen, dich jemals zu fragen, ob du noch da bist, wenn ich diesem Kreislauf entsage? Ich hab noch so viele Fragen, nur dieser beschissene Gott weiß, warum ich überhaupt noch da bin. Ihr könnt nicht erahnen, wie tief diese Selbstzweifel ragen. Ich frag mich, wieso ich versage. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich noch atme. [Verse 3] Ziemlich deeper Scheiß. Schlimme Gedanken, Negativität ist teils echt divers. Keine Sorge, so schlimm wie da oben beschrieben ist es schon lange nicht mehr. Ich wollte euch nur zeigen, was mir so in meinem Kopf verkehrt. Diese Themen sind real, diese Themen sind echt. Ich denke über mich selbst ausnahmslos schlecht. Wenn ich liebe, ist das anders. Diese Zweifel werden Anlass, mich etwas zu ändern. Für dich will ich mich bessern, denn ich weiß, ich kann das. Anders haut’s nicht hin. Ohne dich hab ich wirklich keinen Sinn. [Verse 4] Wie krieg ich es hin, geliebt zu werden, trotz all dieser Negativität in mir drin? Ich kann mich nicht mal selbst lieben. Texte schreiben ist das Einzige, was ich kann. Und das haut auch nur hin, weil ich über aus gut über Schlechtes reden kann. Wie soll man nur wen lieben, der nur redet über Höhen und Tiefen? Nur ohne die Höhen, gäb es höhen, gäb es auch Songs über seelischen Frieden. Kennt ihr welche? Nein? Ich auch nicht. Ich hab bis jetzt noch keine geschrieben. [Verse 5] Tja, also warum geb ich die Liebe nicht auf? Ach, scheiß drauf. Ich hab bis jetzt immer wieder dieselben Fehler gemacht, Verstand im Leerlauf. Wär so gerne rational und bedacht. Darum bau ich jetzt darauf auf, und warte so lange, bis es endlich hinhaut. Mein Verstand bleibt bis dahin gefangen in meinem nostalgischen Kinderzimmer. Den Schlüssel versteck ich in den Tiefen meines Unterbewusstseins, hoffe ich find ihn nie wieder. [Verse 6] Denn mach ich diese letzte Tür auf, muss mir bewusst sein: Öffne ich sie leichtfertig, komm ich womöglich nie wieder in diesen mich schützenden Raum rein. Vielleicht wäre das sogar besser, ja, kann schon sein. Aber noch bin ich nicht bereit. Aber hey, ich lade dich recht herzlich in meine kleine, einsame Welt ein. Schau dich um und lern sie kennen. Vielleicht wird dieser spezielle Raum auch irgendwann dein Safe Space sein. Ich bin bereit zu teilen.

