Ich stehe am Ufer zweier Flüsse, der eine trägt mein Gestern fort. Der andere ruft mit neuen Liedern, doch beide münden in ein Meer aus Wort. Zwischen zwei Welten, Herz im Sturm, Gefangen im eigenen Horizont. Wenn ich den einen wähle, verliere ich den Traum, wenn ich den anderen folge, verlässt mich mein Zuhause. Die Brücke brennt in meinem Innern, ein Schritt nach links, ein Schritt nach rechts. Doch jede Richtung trägt ein Opfer, und jede Wahl ein stilles Gesetz. Zwischen zwei Welten, Herz im Sturm, Gefangen im eigenen Horizont. Wenn ich den einen wähle, verliere ich den Traum, wenn ich den anderen folge, verlässt mich mein Zuhause. Die Schatten flüstern von Erinnerung, sie halten mich im alten Raum. Doch deine Augen sind wie Morgenlicht, sie öffnen Türen zu einem neuen Traum. Ich trage zwei Geschichten in den Händen, die eine wurzelt, die andere fliegt. Und wenn mein Herz den Weg nicht findet, bleibt nur das Lied, das beide liebt. Vielleicht ist Liebe wie ein Spiegel, der zeigt, was wir nicht sehen wollen. Vielleicht ist Freiheit nur ein Flügel, der wächst, wenn wir den Schmerz erlauben. Zwischen zwei Welten, Herz im Sturm, doch irgendwo trägt mich der Wind davon. Und wenn ich falle, dann ins Licht, wo beide Welten sich vereinen im Gedicht.