
(Strophe I) Auns… Flüstern im Übergang, ein Hauch, der kaum berührt und doch die Richtung ändert. Du bist der Funke, der auffliegt und wieder stirbt, die Ahnung, die zu schnell kommt, um ganz verstanden zu werden. Im Zwischenraum beginnt dein Reich. (Refrain) Auns, Herr des Flackerns, Daimon des unausgesprochenen Wissens. Zeig mir den Funken vor dem Feuer, die Bewegung unter der Oberfläche, das Wissen, das sich noch nicht traut, ein Wort zu werden. (Strophe II) Du bist kein Sturm, du bist das Zucken davor. Ein innerer Wind, der die Linien verschiebt. Du lehrst mich den Wert des Unvollständigen, die Wahrheit der Ahnung, die Bedeutung des ersten Flüsterns. In deiner Gegenwart zittert die Möglichkeit. (Refrain) Auns, Herr des Flackerns, Daimon des unausgesprochenen Wissens. Zeig mir den Funken vor dem Feuer, die Bewegung unter der Oberfläche, das Wissen, das sich noch nicht traut, ein Wort zu werden. (Bridge) Deine Gestalt— Rauch ohne Form, Licht ohne Ruhe. Ein kleiner Funke durchschneidet die Stille, ein leiser Hauch öffnet neue Wege. Du bist Übergang, ohne Ziel und doch entscheidend. (Strophe III) Du flimmerst in Momenten der Entscheidung, zwischen Wegen, die sich nie ganz zeigen. Auns, Daimon der Schwelle, der innere Ruck, der das Alte löst und das Neue erahnen lässt. In deinem Atem gebiert sich Erkenntnis. (Finaler Refrain) Auns, Herr des Flackerns, Daimon des unausgesprochenen Wissens. Zeig mir die Bewegung, die kaum sichtbar, doch entscheidend ist. Zeig mir den Übergang, in dem Zukunft geboren wird. Auns… der Funke vor der Form.

