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Lass das Boot treiben

(Strophe 1) So viele Nächte, wach gelegen, ein Herz voll Sehnsucht, schwer und still. Ich wollte nur von Liebe reden, doch dass ihr hört, liegt nicht in meinem Will’. (Strophe 2) Die Hoffnung brennt, sie trägt mich weiter, doch manchmal frisst sie mich von innen auf. Wie ein Feuer ohne Leiter, das nach oben greift – und ich lauf und lauf. (Refrain) Lass das Boot treiben, Fluss nimm es fort, meine Hoffnung bleibt, doch sie bindet mich nicht. Lass das Boot treiben, such seinen Ort, ich bleib hier am Ufer, im sanften Licht. (Strophe 3) Ich hab die Lieder ausgesendet, wie Flaschenpost ins große Meer. Vielleicht ein Tag, an dem ihr wendet, und hört, mein Herz will doch nicht mehr. (Strophe 4) Doch bis dahin will ich atmen, frei von Ketten, frei von Zwang. Denn selbst ein Herz darf Frieden haben, wenn das Warten viel zu lang schon lang. (Refrain) Lass das Boot treiben, Fluss nimm es fort, meine Hoffnung bleibt, doch sie bindet mich nicht. Lass das Boot treiben, such seinen Ort, ich bleib hier am Ufer, im sanften Licht. (Bridge) Wenn ihr kommt, dann steh ich offen, ohne Vorwurf, ohne Groll. Doch mein Leben darf jetzt hoffen, frei zu sein – und nicht mehr voll. (Refrain – kräftiger, mehrstimmig) Lass das Boot treiben, Fluss nimm es fort, meine Hoffnung bleibt, doch sie bindet mich nicht. Lass das Boot treiben, such seinen Ort, ich bleib hier am Ufer, im sanften Licht. (Outro – leise, fast gesprochen) Ich bleib hier am Ufer, im sanften Licht. Das Boot darf treiben – doch ich bleib bei mir.