
Tick—tack—tick—tack, hör wie der Puls explodiert, mein Schatten frisst die Straßen, alles zittert, wenn er marschiert. Ich bin der Funke im Pulverfass, der dich wachrüttelt, wenn du pennst, kein Frieden, kein Schweigen – ich bin das Urteil, das dich trennt. Ich spür das Feuer in den Adern, wie ein Drache unter Druck, jede Sekunde schärft die Klinge, jede Sekunde bringt dein Unglück. Keine Pause, keine Gnade, meine Stimme ist ein Brand, wenn ich sprech, erzittert Erde, wenn ich schreib, fällt eine Wand. Tick—tack—die Bombe tickt, du hörst das Echo in den Hallen, ich bin der Sturm, der über Dächer bricht, der Wille, Mauern zu zerballern. Du läufst, doch deine Schritte stolpern, weil der Boden dich verrät, ich bin die Zeit, die dich zerreißt, der Countdown, der dich dreht. Ich bin die Faust im Universum, der Riss in der Realität, der Dämon, der die Ketten sprengt, das Messer, das im Dunkeln steht. Ich brenn die Regeln in die Asche, spuck sie wieder auf den Thron, wenn ich raste, schreit der Himmel – wenn ich raste, fall’n sie schon. Ich bin aus Stahl gebaut, aus Groll gebrannt, aus Donner eingeschweißt, du bist ein Blatt im Orkan meiner Worte, wenn mein Zorn dich überkreist. Keine Chance, das zu stoppen, was seit Jahren kocht in mir, ich bin der Glockenschlag der Welten, ich bin Ende, ich bin hier. Tick—tack—tick—tack—mein Herz ein Sprengsatz ohne Draht, ich schneid die Angst in deine Stirn und schreib mein Wutwerk in die Nacht. Ich bin der Albtraum deiner Götter, der, der niemals niederkniet, ich bring die Funken in die Städte, bis dein Scheinsystem verglüht. Ich schlag die Takte wie ein Schmied, der seinen Feind im Feuer biegt, und jede Silbe, die ich spuck, ist eine Klinge, die dich kriegt. Ich bin nicht Mensch, ich bin Maschine, bin der Krater unter Licht, wenn ich crash, bleibt nur noch Kernstaub – wenn ich crash, bleibt nichts. Tick—tack—tick—tack—die Welt rennt rückwärts, wenn ich raste, ich bin der Donner, der die Wolken frisst, die Faust, die durch Beton durchpaste. Ich bin der Schrei im Auge eines Gottes, der die Kontrolle verlor, der letzte Tropfen auf der Skala, der das Gleichgewicht zerbohr. Du willst mich stoppen? Lachhaft—ich bin längst im Überdruck, ich bin die Wut, die Städte schleift, ich bin der Funkenflug aus Schutt. Ich bin der Zyklon aus Gedanken, der die Trümmer neu verteilt, ich bin der Blick ins pure Chaos, wenn die alte Ordnung fällt. Mein Atem schmeckt nach Kerosin, mein Hirn ein Reaktor auf Rot, ich bin der Ton, den man verbietet, weil er Mauern springt und droht. Ich bin die Kralle, die die Wirklichkeit nach ihrem Rhythmus biegt, ich bin der Sturzflug einer Kometenfaust, die in die Erde fliegt. Tick—tack—tick—tack—die Bombe tickt, die Linie brennt, ich bin der Splitter eines Urknalls, der dein Schicksal neu benennt. Ich bin der Abriss eines Zeitalters, das nicht mehr bestehen kann, ich bin der Zwinger einer Wahrheit, der den Lärm ins Mark dir spannt. Also renn, so schnell du kannst, doch meine Welle kommt vor dir, ich bin der schwarze Stern im Orbit, der das Dasein pulverisiert. Ich bin das Echo nach dem Ende, ich bin Funkenflug und Gift, und wenn ich falle, fall’n die Meere, weil mein Wille tiefer trifft. Die Sekunden brennen nieder—und kein Held steht jetzt bereit, ich bin der Countdown einer Welt, die ihre Narben nicht verzeiht. Tick—tack—tick—tack—Endstation—die Wahrheit schreit: Die Bombe tickt. Und ich bin Zeit.

