
Gepredigt Eine Predigt kann heute nur noch wenn schon umschreiben und darf um Menschengefälligstkeit bloß nicht den Finger auf eine konkrete Wunde legen. Das Normale wird zur Abart erklärt. Die Prediger hüten sich, Sünde beim Namen zu nennen. Man hat ja schließlich auch nur eine Geldquelle, die um Gottes Willen bloß nicht in Frage gestellt werden darf. Wer es doch wagt, der Sünde auf den Grund zu gehen, tappt beständig in alle aufgestellten Fettnäpfchen, die auch Diskriminierungsfallen genannt werden. Der Prediger der heute ein klares, deutliches Evangelium gemäß der Bibel weitergeben möchte, hat einen schweren Stand. Nicht dass die Leute nicht hören wollten oder könnten, sie sollen gar nicht konfrontiert werden. Es würden sich so einige Fragen auftun. Echte Predigt muss doch provozieren, leider gibt es kaum noch Glanzlichter unter denen die behaupten, Gottes Wort im Munde zu führen. Geblubbere haben zu viele Prediger ausgegossen und die Hörer wie Zaungäste mit Allerweltsgelabere gelangweilt, wenn nicht sogar verkrätzt. Wenn es klar gewesen wäre, wenn das biblische Wort kompomisslos verkündet worden wäre, hätte es einen Rabatz gegeben, der Unterschied hätte sich deutlich gezeigt, Christsein ist kein Gutmenschgesülzzustand. Wie diskriminiert man doch die Christen, jedoch nicht die die sich nur den Namen „Christ“ umgehängt haben. Die Kirchen sind voll von Predigern die besser vierundzwanzig Stunden im Bett bleiben sollten, dort könnten sie weniger Schaden und Schrecken verbreiten. Selbstverständlich nach BAT Beamtentarif bezahlt. Traurig, wo hören die diskriminierten Bürger noch das Gottes Wort?

