** Strophe 1 ** Einst wollt ein Knabe früh auszieh'n, Wollt auf große Seefahrt geh’n, Die Wellen riefen, das Meer war weit, Er suchte Abenteuer, Schätze und Streit. ** Strophe 2 ** Doch seine Großmutter sprach mit ihm, Sie sprach von der See und ihrem kalten Grimm, Kein Schatz, so sagte sie, sei es wert, Die Liebe der Heimat, die man oft entbehrt. ** Strophe 3 ** Sie warnte vor Hunger, vor Durst und Pein, Vor Sirenengesang und brennendem Wein, Die Wellen, so meinte sie, bringen nur Leid, Und Ruhm ist nichts als vergängliche Zeit. ** Strophe 4 ** Doch eines verschwieg sie, in tiefer Nacht, Dass sie selbst war eine, die furchtlos wacht, Mit hartem Herzen und starkem Blick, Die Segel in Stürmen, und nie zurück. ** Refrain ** Sie ist die Herrin der Meere! Setzt die Segel in den Wind; Niemand stielt ihr die Ehre! Sie ist das Wellenkind! Sie ist die Herrin der Meere! Stolz und voller Wut; Sticht sie direkt in den Sturm, Wie das Feuer aus der Glut! ** Strophe 5 ** Sie sah den Kraken, den Holländer dort, Durchquerte das Dreieck von jedem Ort, Sie kämpfte mit Feuer und stahl sich ins Glück, Doch fand es im Hafen – den Weg zurück. ** Strophe 6 ** „Werd erst ein Mann,“ sprach sie ernst und klar, „Lern das Leben, das so anders war, Doch willst du wirklich das Meer verstehen, Dann führ ich dich hin, lass uns zusammen geh’n.“ ** Refrain ** Sie ist die Herrin der Meere! Setzt die Segel in den Wind; Niemand stielt ihr die Ehre! Sie ist das Wellenkind! Sie ist die Herrin der Meere! Stolz und voller Wut; Sticht sie direkt in den Sturm, Wie das Feuer aus der Glut! ** Refrain ** Sie ist die Herrin der Meere! Setzt die Segel in den Wind; Niemand stielt ihr die Ehre! Sie ist das Wellenkind! Sie ist die Herrin der Meere! Stolz und voller Wut; Sticht sie direkt in den Sturm, Wie das Feuer aus der Glut!