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Nur für mich

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NUR FÜR MICH [Verse 1 – Female] Du nahmst mich an die Hand, führtest mich ganz bewusst zum Spiegel, stelltest mich direkt davor und wolltest, dass ich wirklich hinsehe. Dann sagtest du: „Schau dich an. Schau, wie schön du bist.“ Und genau da kamen die Tränen. Ich sah hinein und weinte, konnte einfach nicht mehr aufhören. Du sahst Schönheit. Ich sah die Spuren meines Lebens und irgendwo dazwischen hatte ich mich selbst verloren. Fünf Schwangerschaften, drei Kinder, haben ihre Spuren hinterlassen. Narben auf meiner Haut, Linien meines Lebens. Spuren voller Stolz, denn dieser Körper hat getragen, geboren, geliebt und gegeben. Ich würde keine dieser Geschichten aus meinem Leben streichen. Und trotzdem darf ich sagen: Ich wollte mich wiedersehen. [Chorus – Female] Muss ich mich rechtfertigen? Muss ich mich entschuldigen? Nein. Es ist mein Körper, mein Leben, meine Entscheidung. Ich wollte nicht jünger sein, ich wollte niemals perfekt sein. Ich wollte mich wiedererkennen. Nicht für fremde Blicke, nicht um jemandem zu gefallen. Nur für mich. Nur für mich. [Verse 2 – Female] „Wenn es dir damit besser geht, dann lass es machen.“ Dieser Satz blieb bei mir. Nicht weil ich mich ändern musste, sondern weil ich es entscheiden durfte. Und trotzdem kamen die Fragen: Warum diese Veränderung? Warum nicht einfach akzeptieren? Doch Selbstliebe heißt nicht, dass ich keine Wahl mehr haben darf. Meine Narben dürfen bleiben. Sie gehören zu meinem Leben. Ich lösche keine Vergangenheit, nur weil ich heute etwas verändere. Ich wollte keinen fremden Körper. Ich wollte keine andere Frau sein. Ich wollte vor dem Spiegel stehen und wieder wissen: Das bin ich. [Chorus – Female] Ich muss mich nicht rechtfertigen. Ich muss mich nicht entschuldigen. Das ist mein Körper, mein Leben, meine Entscheidung. Nicht für ein Ideal, nicht für fremde Augen, nicht für irgendjemanden. Nur für mich. Nur für mich. [Bridge – Female] Ich sehe meine Narben. Ich sehe meine Jahre. Ich sehe fünf Schwangerschaften, drei Kinder, die ich getragen habe. Ich sehe die Mutter. Ich sehe die Frau. Und ich weiß: Beides darf ich sein. [Final Chorus – Female, powerful] Ich werde mich nicht rechtfertigen. Ich werde mich nicht entschuldigen. Meine Narben sind meine Geschichte, aber meine Entscheidung gehört mir. Ich wollte niemals jemand anderes werden. Ich wollte wieder bei mir ankommen. Mein Körper. Mein Leben. Meine Geschichte. Meine Entscheidung. Nur für mich. [Outro – Female, intimate] Heute stehe ich wieder vor diesem Spiegel. Dem Spiegel, vor den du mich damals gestellt hast. Damals sagtest du: „Schau dich an. Schau, wie schön du bist.“ Ich konnte es nicht sehen. Heute kann ich es. Ich sehe meine Narben. Ich sehe meine Geschichte. Ich sehe mich. Nicht perfekt. Nicht neu. Einfach ich. Jetzt bin ich ich.