
(Strophe 1) Im Schatten der Burg, bei Kerzenlicht, singt der Mönch vom ewigen Gericht. Die Hure lacht, der Ritter schwört, dass Ehre mehr als Liebe stört. (Strophe 2) Ein Schmied mit Ruß und Eisenhand, träumt von Ruhm im heiligen Land. Doch seine Maid liebt’s lieber hier, mit Wein im Blut und vollem Bier. (Strophe 3) Der Pfaffe predigt „Sünd und Leid“, doch nachts sucht er nach Zärtlichkeit. Im Beichtstuhl flüstert leis das Fleisch – „Vergib mir, Herr, ich sündig gleich.“ (Strophe 4) In Würzburg tanzt der Tod im Takt, der Henker lacht, die Seele knackt. Das Schwert so scharf, das Herz so stumpf, die Liebe fault im Burgenumpf. (Pre-Chorus) Der Himmel schweigt, die Trommel ruft, ein letzter Schluck, dann fliegt die Kluft. Die Fackeln brennen, Franken schreit – für Ruhm, für Tod, für Heiligkeit! (Chorus / Refrain) 🔥 Blut, Bier und Bann in Franken! Wo Herz und Stahl sich zanken. Die Liebe trägt 'nen Kettenhemd, und jeder Schwur ist längst verpennt. Blut, Bier und Bann in Franken! Wir saufen, bis wir wanken. Kein Himmel, kein Verstand – nur Asche, Glorie, Brand! (Strophe 5) Ein Minnesänger ohne Zahn, singt falsch, doch jeder klatscht ihn an. Denn wer noch lebt, hat Grund zur Schau, die Pest ist nah – mach schnell, werd grau! (Strophe 6) Der Herzog zieht zum Kreuzzug los, sein Ross ist edel, er – verdross. Sein Herz bei Hilde, blond und wild, doch fällt er früh, sein Traum enthüllt. (Strophe 7) Im Kloster zählt man Gold und Sünden, die Liebe lässt sich schwer entzünden. Ein Schwert im Bauch, ein Lied im Sinn – so zieht der Franke lachend hin. (Strophe 8) Die Fahne brennt, das Lager stinkt, ein Templer hustet, einer hinkt. Doch über’m Tal, so schwarz wie Pech, lacht Amor – schmutzig, frech und keck. (Bridge) Ein letzter Kuss im Schlachtgetümmel, Blut auf Stahl, im Abendhimmel. Sie ruft „Mein Held!“ – er ruft „Mein Bier!“ Der Tod prostet und lacht zu ihr. (Chorus / Refrain – Finale) 🔥 Blut, Bier und Bann in Franken! Wo Herz und Stahl sich zanken. Die Liebe trägt 'nen Kettenhemd, und jeder Schwur ist längst verpennt. Blut, Bier und Bann in Franken! Wir saufen, bis wir wanken. Kein Himmel, kein Verstand – nur Asche, Glorie, Brand! (Outro – gesprochen, düster und sarkastisch) „Auf Liebe, Leid und falschen Ruhm, auf Franken – unser altes Grab und Boom. Denn wer hier kämpft, der liebt den Schmerz … und lacht mit Blut im Herz.“ 💀

