Song Cover Image

Frauen - ich verstehe sie nicht

Manchmal seid ihr ganz leicht zu lesen… und manchmal gar nicht. Wir sitzen irgendwo im Abendlicht, du schaust mich an und lachst ins Nichts, deine Hand bleibt viel zu lang auf mir, doch plötzlich redest du von ihm. Du sagst: „Mein Ex-Freund verstand mich wirklich gut“, doch deine Augen such’n die Glut, du rückst näher, lehnst dich an, und ich frag mich nur noch irgendwann: Ist das Schutz? Ist das Spiel? Oder willst du nur verstecken, wie viel du wirklich fühlst? Du ziehst mich ran — stößt mich weg… Sagst „nicht zu nah“… doch küsst mich weg… Warum sagst du „bleib fern“ wenn dein Blick mich nicht loslässt? Warum diese kleinen Umwege wenn du mich später wieder küsst? Oh-oh-oh… Ihr seid wie Schatten im Blaulicht, mal nah, mal unerreichbar weit… Und genau dieses Rätsel macht euch gefährlich schön für uns zwei. Ich kenn das Muster mittlerweile gut, mal voller Wärme, mal auf Flucht, du redest von irgendeinem Mann, doch hältst dabei noch meine Hand. Wir trinken weiter, alles leicht, du wirkst ruhig und gleichzeitig weich, du redest plötzlich über Sex, dann wieder Abstand — komplett verhext. Und ehrlich — ich bleib dabei entspannt, doch irgendwo tief in mir läuft ständig diese eine Frage an: Warum die Mauern, wenn du Nähe willst? Warum die Zweifel, wenn du sowieso fühlst? Warum spielst du auf Abstand wenn dein Herz schon näher rückt? Warum all die kleinen Zeichen wenn dich meine Nähe glücklich macht? Oh-oh-oh… Ihr seid wie Sterne im Regen, chaotisch, wild und wunderschön… Und vielleicht liegt genau darin der Grund, warum wir euch nie ganz versteh’n. Vielleicht ist Liebe nie ganz klar, vielleicht wird niemand wirklich schlau daraus, vielleicht braucht jedes Herz ein bisschen Chaos, bevor es endlich ehrlich wird. „Vielleicht mögt ihr uns mehr… als ihr zeigt.“ Ein Blick, ein Wort, ein halber Schritt… und plötzlich nimmt man alles mit…