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Weil wir uns liebten

[avant-garde / folk/acoustic track, whispered broken tenor male vocals, fully programmed, dry close-mic small-room, the overall mood is gritty urban noir, broken-beat drive energy, an overall cinematic feeling in the style of noir city rain, trance] Die Nacht trägt Namen, die niemand mehr ruft. Der Mond legt Silber auf verwitterte Schrift. Wir gehen leise zwischen den Gräbern, als dürfte die Zeit uns heute nicht finden. Ich fürchte den Tod nicht. Ich fürchte nur den Morgen, an dem deine Hand nicht mehr nach meiner sucht. --- Hörst du den Wind? Er kennt jede Geschichte. Jeder Stein bewahrt einen letzten Atemzug. Und dennoch bist du hier, wärmer als jede Erinnerung, schöner als das Licht, das über Marmorkanten fließt. Ich glaube, selbst die Schatten sehen dir nach. --- Küss mich, wo die Rosen keinen Frühling erwarten. Küss mich, bis die Sterne vergessen, wer zuerst gefallen ist. Zwischen Stein und Stern, zwischen Ende und Beginn, brennt etwas in uns, das kein Grab verschließen kann. --- Sind wir Gäste im Traum der Verstorbenen. Beobachten sie, wie zwei Liebende für einen Augenblick den Tod vergessen. Dein Blick trägt Länder, die ich niemals betreten habe. In deiner Haut liegt die Wärme ferner Küsten. Ein Duft, der meine Vernunft verlässt. --- Du bist wie Regen auf jahrhundertealtem Stein. Unausweichlich. Jeder Schritt mit dir ist ein Versprechen gegen das Vergehen. Wenn deine Lippen meinen Namen finden, verstummen selbst die Engel aus Granit. --- Küss mich, wo die Rosen keinen Frühling erwarten. Küss mich, bis die Sterne vergessen, wer zuerst gefallen ist. Zwischen Stein und Stern, zwischen Ende und Beginn, brennt etwas in uns, das kein Grab verschließen kann. --- Heute tanzen wir auf dem Atem der Nacht. Heute schweigen die Gräber, weil unsere Stimmen heller sind. Wenn morgen die Sonne uns voneinander verlangt, dann soll sie wissen: Wir haben den Tod besucht, und er musste warten, weil wir uns liebten.