
[Intro] [Fade in] [dark e-guitar] [dark drums] [female incantation] Intro: Da war mal Licht, und ich war wer. Jetzt seh ich nur den Staub tief in mir. Die Zeit zerschellt – an dem, was ich war. Und ich frag mich: War ich je wirklich da? Vers 1: Ich lauf durch die Schatten, die ich selbst erschuf, ein Echo aus Glas, ein endloser Ruf. Die Wände in mir – aus Schweigen gebaut, und keiner sieht, wie die Seele ergraut. Der Blick in den Spiegel bleibt leer und kalt, mein Name verklungen, mein Atem alt. Ich war mal ein Feuer, ich war mal ein Klang, jetzt bin ich nur Asche, nur schwarzer Gesang. Chorus: Ich bin Splitter, ich bin Staub, ein verlorenes Lied – was von mir blieb, liegt im Wind, der mich wiegt. Zwischen Träumen und Dreck, zwischen Hoffnung und Stein – sammel ich meine Scherben vielleicht irgendwann ein. Vers 2: Ich zähl meine Fehler wie Narben im Licht, doch vergess’ meine Gründe – erinner’ mich nicht. Zu viel gesagt, zu wenig gewagt, zu oft stumm dagelegen und versagt. Die Fragen zu laut, die Antworten stumm, ein ganzes Leben, das sich dreht Drumrum. Ich hab mich verloren in „Später“ und „Bald“, und steh nun im Jetzt – allein und kalt. Bridge: Vielleicht bin ich mehr als das, was zerfiel. Vielleicht ist der Bruch mein Lebensziel. Vielleicht ist da Leben, das neu entstehen kann, wenn ich an mich nochmal glauben kann. Vers 3: Ich grab mich aus mit zitternder Hand, will wissen, ob irgendwo Hoffnung bestand. Ein leiser Gedanke flackert in mir – Bin ich am Leben… oder nur noch hier? Chorus: Ich bin Splitter, ich bin Staub, ein verlorenes Lied – was von mir blieb, liegt im Wind, der mich wiegt. Zwischen Träumen und Dreck, zwischen Hoffnung und Stein – sammel ich meine Scherben vielleicht irgendwann ein. Outro: Da war mal Licht, und ich war wer. Jetzt bin ich auf dem Weg so schwer. Es ist nicht perfekt, doch das muss es nicht sein. Vielleicht bin ich nicht tot, sondern einfach allein... [Outro] [Fade out] [female incantations] [dark e-guitar] [End]

