
🎵 Der Wille des Opfers (Die Ballade von Willie Bingham) 🎵 (Verse 1) Willie Bingham, verurteilt für Verbrechen der Nacht, Todesstrafe, doch neu, ein grausames Recht. Nicht der Galgen, nicht der Stuhl, sondern das Skalpell schneidet tief, Die Wut der Familie, die Strafe, die scharf und unerbittlich rief. George Morton kam, um das Urteil zu sprechen, Von dem Schicksal erfuhr er, er wollte nur brechen. Er flehte um den Tod, doch es wurde verneint, Die Amputation begann, der neue Wille scheint. (Refrain) Die Teile fallen, ein grausamer Tribut, Ein Stück nach dem anderen, was er einst sein Gut. Die Gerechtigkeit blind, doch der Schmerz ist so klar, Im Rollstuhl gefesselt, was von Willie war. Er brennt wie ein Licht, ohne Leben, ohne Geist, Der Wille des Opfers, der ihm alles entreißt. (Verse 2) Erste Schnitte geschahen, Hand rechts, Bein links ist fort, Monate zogen ins Land, am schrecklichen Ort. Er musste Vorträge halten vor Jugend auf falschem Weg, Als lebende Warnung, die dem Gesetz Genüge trägt. Arm links, Bein rechts, auch eine Niere ging, Dann eine Lunge, die Hoffnung, die jählings zersprang. Der Protest erwachte, man nannte es inhuman, Doch die Klingen hörten nicht auf, im grausamen Plan. (Bridge) Fünf Monate später, die fünfte Operation droht, Er flehte die Ärzte an, die Angst war sein Lot. Doch der Vater des Opfers, er nickte, er gab das Gebot, Genitalien genommen, ein innerlicher Tod. Gebrochen, verstummt, kein Gefühl, kein Gesicht, Nur ein Körper in Ketten, ein zerrissenes Licht. (Verse 3) Die letzte Operation, fast nichts bleibt ihm mehr, Ohren und Nase, Zunge, die Haut leer und schwer. Kein Riechen, kein Schmecken, kein Hören, kein Wort, Die Decke sein Blickfeld, an diesem kalten Ort. Der Vater beendete es, den letzten Blick voller Groll, Ein Dokument unterschrieben, er spielte seine Roll'. (Outro) Im obersten Stockwerk, das Licht brennt so hell, Ein Zombie, ein Schatten, im Gefängnis-Schnell. Bis auf die Besuche, da zeigt man ihn vor, Der Rest von Willie Bingham, vor'm High-School-Tor. Im Rollstuhl gefesselt, der Wille besiegt, Was bleibt von dem Mann, den die Rache kriegt.

