Der Tenor Das Gebet der Gottlosen verhallt so möcht man meinen ungehört. Sie bitten um Gaben die ihnen das Wasser abgraben, sie eifern um Gaben die Ihr Blut vergiften. Sie heben Hände, Stricke binden sich um diese, ebenso um die Füße. Der Mensch schreit nach Freiheit, er begehrt Hab und Gut. Das Gebet der Gottlosen meint immer nur sich selbst. Der moderne Mensch ist sich seines Handelns gewiss, er gibt sich selber das Maß. Schert einer aus, muss er erkennen, die Welt ohne Jesus bringt kein Heil, wie gut oder schlecht auch die Motivationen sind. Das Gebet der Gottlosen, lautet im Tenor, von Gott unabhängig sein. In diesem Tenor ist nur dem Teufel gedient, der den Menschen nur ins ewige Verderben leiten will