Song Cover Image

Wiesn Wiesn OKTOBERFEST  26

V6

[Intro – female lead, spoken/half-sung, strong Berlin dialect] Mädels-Trip! Ab uff die Wiesn! Meine Mädels dabei, ick am Steuer – natürlich im pinken Lamborghini. Wat denn? Wenn schon Stau, denn wenigstens standesjemäß! [Verse 1 – female lead, spoken/half-sung, strong Berlin dialect] Und nach drei Stunden Autobahn? Stillstand! Neben uns ’n BMW voller junger Bengels. Fenster runter, und einer ruft: „Ey Blondie! Schicket Auto! Willste tauschen?“ Ick ruf zurück: „Womit denn? Mit eurem Spielzeug da? Jungs, ick fahr Lamborghini – da müsst ihr mir schon wat Besseres anbieten!“ Einer ruft: „Dann nehmen wa eben dich!“ „Mich? Jungs, ihr seid doch viel zu jung! Uff alten Schiffen lernt man zwar dit Segeln – aber ihr habt ja noch nich mal ’n Bootsführerschein!“ Meine Mädels lachen. Ick denk: „Scheiße … hab ick mir selber altes Schiff jenannt? Ick bin 24! Ick bin keen Schiff. Ick bin ’ne Yacht! Und der Lack hält noch!“ [Chorus – female lead with simple party backing vocals] Wiesn, Wiesn – jetzt jeht dit los, hebt eure Krüge, die Stimmung is groß! Wiesn, Wiesn – komm, schenk noch eenen ein, heute Nacht woll’n wa völlig besoffen sein! Hey, hey – hebt die Maß! Hey, hey – wat ’n Spaß! Von Berlin bis München hört man Luna schrei’n: „Los, Mädels – schenkt noch eenen ein!“ [Verse 2 – female lead, spoken/half-sung, strong Berlin dialect] Endlich München. „Mädels, jetzt erst mal ins Hotel!“ Meine Freundin: „Ähm … Luna … dit is eher ’n Hostel.“ „Na jut. Hauptsache Dusche und Klo.“ „Die sind uff’m Gang.“ „Uff’m Gang?! Wat haste denn jebucht? Klassenfahrt oder Oktoberfest? Ick fahr Lamborghini nach München und muss nachts mit’m Handtuch über’n Flur! Hätt ick dit vorher jewusst, wär ick standesjemäß mit meinem pinken Käfer-Cabrio jekommen!“ Und wenn ick heute Nacht besoffen pinkeln muss, muss ick mir den Rückweg markieren. Nich, dass ick die falsche Tür erwische! [Verse 3 – female lead, spoken/half-sung, strong Berlin dialect] Endlich uff der Wiesn! Ick kieck uff die Karte: „Ham die sich hier verdruckt?“ Eine Maß Bier … ick kieck noch mal hin. „Mädels! Dit sind ja Preise wie im KaDeWe inne Feinkostabteilung!“ Zur Bedienung: „Für den Preis behalt ick den Krug aber, oder?“ Sie kiekt mich nur an. „Na jut … war ’ne Frage. Dann mach wenigstens ordentlich voll!“ [Chorus – female lead with simple party backing vocals] Wiesn, Wiesn – jetzt jeht dit los, hebt eure Krüge, die Stimmung is groß! Wiesn, Wiesn – komm, schenk noch eenen ein, heute Nacht woll’n wa völlig besoffen sein! Hey, hey – hebt die Maß! Hey, hey – wat ’n Spaß! Von Berlin bis München hört man Luna schrei’n: „Los, Mädels – schenkt noch eenen ein!“ [Verse 4 – female lead, spoken/half-sung, strong Berlin dialect] Überall Lederhosen! „Ob mir so ’ne wohl ooch stehen würde?“ Meine Freundin: „Luna, mit ’ner bayerischen Lederhose im KitKat kriegste Hausverbot!“ „Ach wat! Leder is Leder!“ Eine fragt: „Wat sagt eigentlich dein Mann zu deinem Lack-Fetisch?“ „Wisst ihr doch! Ihr kennt ihn. Der findet dit jut. Der trägt selber manchmal Lack, wenn er mit ins KitKat kommt.“ Meine Mädels: „Ja, stimmt. Is schon ’n feiner Kerl.“ [Verse 5 – female lead, spoken/half-sung, strong Berlin dialect] Dann kommt so’n Typ zu mir rüber. Lederhose, Maß in der Hand, grinst mich an wie’n Honigkuchenpferd. Der quatscht los und ick denk nur: „Alter … ick hab vielleicht die Hälfte verstanden.“ Aber plötzlich hör ick: Er will mir ’ne Maß ausgeben. „Ach! Siehste! Jetzt versteh ick dich wieder wunderbar!“ Dann erzählt er wat von schönen Plätzen in München. Ick sach: „Junge, ick kenn solche Sprüche. Erst zeigste mir München, und am Ende deine Briefmarkensammlung! Aber setzen kannste dir. Bier kannste ooch bestellen. Über den Rest reden wa nach der dritten Maß. Wat denn? Ick meinte, ob ick ihn dann endlich verstehe!“ [Final verse – female lead, tipsy, spoken/half-sung, strong Berlin dialect] Irgendwann torkeln wa zurück ins Hostel. „Mädels, ick bin überhaupt nich besoffen! Der Flur is einfach schief.“ Dann muss ick pinkeln. Natürlich find ick dit Klo nich. Erste Tür – Abstellkammer. Zweite Tür – Teeküche. Ick seh dit Spülbecken: „Wenn ick jetzt nich gleich dit Klo finde, nehm ick die Spüle!“ Meine Freundin: „Luna! Dit machste nich!“ „Denn zeig mir dit Klo! Ick hab keene Zeit für ’ne Schnitzeljagd!“ Morgen zurück nach Berlin. Nächstet Jahr wieder Wiesn – aber ick buch dit Hotel! [Final chorus – female lead with simple party backing vocals] Wiesn, Wiesn – jetzt jeht dit los, hebt eure Krüge, die Stimmung is groß! Wiesn, Wiesn – komm, schenk noch eenen ein, heute Nacht woll’n wa völlig besoffen sein! Hey, hey – hebt die Maß! Hey, hey – wat ’n Spaß! Von Berlin bis München hört man Luna schrei’n: „Los, Mädels – schenkt noch eenen ein!“ [Outro – female lead only, spoken, strong Berlin dialect] „So, ab nach Hause! Zu Hause is dit Klo doch am schönsten. Da hab ick sogar ’ne beheizte Brille!“