
[Strophe 1] Ich seh mich selbst, wie ich das Excelsior betrete, mein Traum wird wirklich wahr. Ich geh vorbei an Droschken und an Automobilen, die ich vorher noch nie sah. Ich geh vorbei an Chauffeuren, die Türen öffnen, an Wagenmeistern und an Pagen, die Koffer tragen. Neue Gäste reisen an und alte reisen ab. [Strophe 2] Die großen Türen fallen zu, der Lärm der Stadt ist fort, ich stehe stumm und atemlos an diesem fremd-vertrauten Ort. Ich bin geblendet von der Schönheit, die mich hier umgibt, das Hotel ist ein Palast, der mir die Sinne verschiebt. Mein Spiegelbild glänzt im Marmorboden und an den Wänden. Ich halte meinen Brief fest in meinen Händen. [Strophe 3] Ich trete an die Rezeption, ein Kunstwerk aus edlem Holz, der Portier nimmt den Brief entgegen, in meinen Augen glänzt mein Stolz. Er bittet mich zu warten, lässt mich einen Moment allein, kurz darauf tritt er mit dem Hotelier in das Foyer herein. [Strophe 4] Der Hotelier reicht mir seine Hand, so wie ich es im Traum schon sah, lächelt und ist mir seltsam nah. Er begrüßt mich mit dem Namen, den ich trage, er freue sich, mich zu sehen. Mein Ruf als Concierge sei von höchstem Rang, aus seinem Mund haben diese Worte einen sagenhaften Klang. [Pre-Refrain] Seine Augen schauen mich durchdringend an, mit seiner Stimme zieht er mich in seinen Bann. [Refrain] "Willkommen im Excelsior, wo die Nächte niemals enden. Die Welt steht dir weit offen, dein Schicksal liegt in deinen Händen. Ein goldener Schlüssel, er öffnet Tür und Tor – für dein neues Leben im Excelsior!" [Strophe 5] Er winkt nach einem Pagen, der meinen Koffer nimmt, wir gehen vorbei an feinen Herren, deren Zigarre rötlich glimmt. Ich staune über alles, über jede reiche Dame, jedes Café und jede Bar. Die Pracht ist unfassbar. [Pre-Refrain] Während mich der Page durchs Hotel zum Zimmer führt, höre ich wieder seine Stimme, die mich erneut verführt: [Refrain] "Willkommen im Excelsior, wo die Nächte niemals enden. Die Welt steht dir weit offen, dein Schicksal liegt in deinen Händen. Ein goldener Schlüssel, er öffnet Tür und Tor – für dein neues Leben im Excelsior!" [Bridge] Am Ende des Flurs bleibt der Page stehen, ich kann die Ziffern an meiner Tür schon sehen. Er holt einen goldenen Schlüssel hervor, damit öffnet er mir die Tür, sie erscheint mir wie ein Tor. [Strophe 6] Wir treten ein, der Page legt meinen Koffer auf das Bett, doch ich hab nur Augen für den Prunk und das glänzende Parkett. Mein neues Zimmer ist mondän und pompös, mein neues Leben ist ein Traum, prachtvoll und luxuriös. Mit fließendem Wasser und einem Bad, alles ist greifbar und nah, ich sehe einen Reichtum, den ich zuvor nur selten sah. [Strophe 7] Der Page geht, er lässt mich allein zurück, ich fasse kaum mein Glück. Ich schließ die Augen im Lichterschein – an diesem wundervollen Ort will ich für immer sein. Ich trete vor den Spiegel, mit einem Lächeln im Gesicht, und höre wieder seine Stimme, wie sie leise zu mir spricht: [Refrain] "Willkommen im Excelsior, wo die Nächte niemals enden. Die Welt steht dir weit offen, dein Schicksal liegt in deinen Händen. Ein goldener Schlüssel, er öffnet Tür und Tor – für dein neues Leben im Excelsior!" "Willkommen im Excelsior, wo die Nächte niemals enden. Die Welt steht dir weit offen, dein Schicksal liegt in deinen Händen. Ein goldener Schlüssel, er öffnet Tür und Tor!"

