[Verse 1] Nullen und Einsen auf meiner Haut Die Stadt ist hell, doch kein Geräusch ist laut Drohnen weben Netze in der Nacht Hinter Glasfassaden wird gelacht Ich scrolle durch dein Hologramm-Profil Es fühlt sich echt an, doch es ist nur ein Spiel Ein Klick, ein Wisch, ein kurzes Flimmern im Raum Wir teilen uns den gleichen Traum [Chorus] Wir sind verloren im Jahr siebenundzwanzig Die Welt dreht sich schnell, die Luft schmeckt ranzig Doch in den Pixeln such ich dein Gesicht Zwischen Datenströmen und Neonlicht Halt meine Hand durch den Äther, spürst du mich? Im Jahr siebenundzwanzig vermiss ich dich [Verse 2] Künstliche Intelligenz schreibt mir ein Lied Über Gefühle, die es gar nicht gibt Dein Avatar schickt mir ein virtuelles Herz Ein schöner Code verdeckt den echten Schmerz Die Netzhaut-Projektion zeigt mir den Weg Über den digitalen, schmalen Steg Wir sind so nah und doch so unendlich weit Gefangen in der simulierten Zeit [Chorus] Wir sind verloren im Jahr siebenundzwanzig Die Welt dreht sich schnell, die Luft schmeckt ranzig Doch in den Pixeln such ich dein Gesicht Zwischen Datenströmen und Neonlicht Halt meine Hand durch den Äther, spürst du mich? Im Jahr siebenundzwanzig vermiss ich dich [Bridge] Analoge Sehnsucht in der Cyber-Nacht Wer hat dieses System für uns erdacht? Ich schalte den Empfänger aus, es wird ganz still Weil ich dich endlich wieder im echten Leben spüren will [Outro] Kein Signal... Nur du und ich... Im echten Licht. [Fade Out]