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Gstaad kulinarisch - 11.02.2026

Gstaad kulinarisch Jetzt ham ma uns des moi gleistet, ja mei der Baugrund, do hob ih scho a paar Millionen dafür kriagt, mei es war eh a saure Wiesn und mia ham no gnuag. Do is scho moi so a Winterurlaub in Gstaad in da Schweiz drin. Da Bua hod gsogt, er mog a Schnitzl mit Pommes. A Schnitzl? Hob ih gsogt, des konnst wieder in unserer Dorfwirtschaft beim Schapfl am Sonntag essen. Dann hod da Bua gsogt, er mog aber a Fleisch, na da ham`s gsogt, so a ganz a feiner Ober, mia hätten do a feines Fleisch, a Steak vom Kobe-Rind. Dieses Rind hod ein besonderes Leben ghabt, außergewöhnliches Futter, täglich eine Massage und Musik im Stall und wos no ois. Ih hob ma laut denkt, sonst no wos, unsere bayerischen Rindviecher leben ganz normal ohne den Firlefanz. Oiso Bua, des nimmst, ja mei vierhundert Euro des kloane Stückerl. Soi`s hi sei, hob ih gsogt. Aber Bua, den Salat dazua, den isst du ganz auf. Ned wia beim Schapfl, dass da Krautsalat ollweil hoibat stehn bleibt. Do schau, der Salat, des sand ja nur drei Blattln und des super ohgricht. Bua aufessen! Der Spaß do is ganz sche teuer, oiso wenn mia bei uns in da Therme Erding nächtigen, dann ko ih sogar no rutschen. Na mia fahrn ned Ski, do ham mia koa Zeit dafür. Do dat ih ja no eher meine Rindviecher massiern und ehrlich gsogt, unser Futter is ah ned ohne, do meng`s moi unsere Elsa sehn. Bua iss auf, da Nachtisch kimmt. Ui ui ui dreihundertachtzig Euro, umgrechnet in Franken woaß ih`s ned. Oiso vom nächsten verkauften Feld fliang ma moi auf die Malediven, do soi`s ja ah so schee sei. Psst, aber do in Gstaad, des is fei scho wos Bsonders, ih sog nur Kobe-Rind.