
Das prophetische Wort Wenn ich einen Punkt nennen sollte, der mir die Einmaligkeit der Bibel zeigt, so fällt es schwer, nicht von einem Punkt zum anderen zu gehen. Ein wesentlicher Punkt ist das prophetische Wort der Bibel. Die prophetischen Wörter der Bibel ist korrekter. Buchstäblich haben sich die Prophetien des Alten Testamentes erfüllt. Buchstäblich wurde Jesus in Bethlehem geboren, nicht in einem geistigen Sinne. Buchstäblich ging Jesus erste Reise, vielmehr Flucht, mit seinen Eltern nach Ägypten. Das war kein sinnbildliches Ägypten. So geht es weiter, Jesus wurde buchstäblich ausgepeitscht und gekreuzigt. Buchstäblich nach dem prophetischen Wort starb er, wurde begraben, ebenso stand er buchstäblich nach drei Tagen von den Toten auf. So geht das unaufhörlich weiter, die biblischen Prophetien erfüllen sich Zug um Zug, das alles eben buchstäblich. Wenn ich das Wort „buchstäblilch“ in den Mund nehme, habe ich den Eindruck, nicht so ganz legal mit der Sprache umzugehen. Ein Christ sagte einmal „zahlen Sie buchstäblich Ihre Steuern?“ Welch ein Käse? Entweder zahle ich Steuern oder nicht. „Oder sind Sie buchstäblich verheiratet?“ Gibt`s denn etwas anderes als verheiratet zu sein oder nicht? Heute könnte gesagt werden eheählich, aber eben nur ähnlich. Das ist genau das Thema der Bibel, das prophetische Wort ist nicht zu vergeistlichen, die Bibel ist viel zu konkret. Nicht umsonst sagt der Petrus, haltet am prophetischen Wort fest wie an einem Licht das scheint an einem finsteren Ort. Also ist die Frage nach dem prophetischen Wort eine Frage nach Licht und Finsternis. Die Bibel ist ein phantastisches Buch, wegweisend und doch vielfach schwerstens missbraucht. Der Missbrauch der Sprache verdeckt Realitäten, unter dem Decknamen von geistlicher Autorität ist das prophetische Wort, das sich erfüllte und erfüllt, vergeistlicht worden. Grad das prophetische Wort in seiner Erfüllung ist der größte Erweis biblischer Autorität. Ich trinke jetzt meinen Kaffee tatsächlich, nicht buchstäblich.

