
(Strophe 1) In den tiefen Werkstätten der Zeit Wird die Jugend geformt für die Ewigkeit. Man reißt dich aus der vertrauten Erde, Damit du ein Teil dieser Ordnung werde. Umgetopft in ein strenges Beet, Wo der Wind der Erwartung bitter weht. Doch im Kern deiner Zweifel, im tiefsten Schmerz, Schlägt ein ungezähmtes, leuchtendes Herz. Deine Sprache verstummt nicht, sie bricht nicht ein, Sie will einfach nur lauthals am Leben sein. (Refrain) Doch sie wollen nur das Werk, das fertige Produkt, Wenn der Glanz der Fassade im Scheinwerfer zuckt. Sie wollen die Statue aus Marmor und Stein, Aber niemals den Menschen dahinter befrein. Dieses Land schreibt rote Zahlen im Geist, Weil es Herzen zerbricht und die Seelen verspeist. (Strophe 2) Wenn der Druck dich erstickt, flüchtest du in den Raum, Hinter Mauern aus Stille, in deinen eigenen Traum. Ohne Dogmen der Kirche, ohne starre Gebote, Findest du in der Einsamkeit die reinste Note. Du erschaffst Welten von unendlicher Pracht, Während draußen die Kälte im Schweigen erwacht. Die Gesellschaft schaut weg, sie ignoriert deine Tränen, Bis sie sich mit den Federn deines Fleißes kann krönen. (Refrain) Denn sie wollen nur das Werk, das fertige Produkt, Wenn der Glanz der Fassade im Scheinwerfer zuckt. Sie wollen die Statue aus Marmor und Stein, Aber niemals den Menschen dahinter befrein. Dieses Land schreibt rote Zahlen im Geist, Weil es Herzen zerbricht und die Seelen verspeist. (Bridge) Und die Masse zieht stumm durch die Hallen der Pflicht, Sie erfüllen die Normen, doch sie brennen hier nicht. Sie drehen das Zahnrad für die Miete am Schluss, Ein Leben im Takt von „Ich kann“ und „Ich muss“. Es fehlt der weite Horizont, der Mut zum großen Geist, Der nicht nach Profit oder Statistiken kreist. (Outro) Doch wer die Freiheit im Herzen bewahrt, Hat den Funken geschützt auf dieser harten Fahrt. Der wahre Wert steht in keiner Bilanz, Er liegt in den Frequenzen, im inneren Tanz. Wir sind keine Deko für ein kaltes System – Wir sind die Kunst des wahren Sehn.

