
Kaiserin Elisabeth von Österreich, bekannt als Sissi, schrieb einst diese Zeilen. Aufgewachsen in ungezwungener Freiheit am Starnberger See in Bayern fühlte sich Sissi als Gefangene in den strengen Zwängen des Wiener Hofes. Lebenslang sehnte sie sich nach Freiheit und Selbstbestimmung. In melancholischen Versen offenbart sie ihre Einsamkeit und ihren Wunsch, wie eine Möwe von Welle zu Welle zu fliegen – ungebunden, fern von Pflichten, und frei von den goldenen Ketten der Monarchie. 🪶🌊 ************************************************ [Verse 1] Oh, dass ich nie den Pfad verlassen, Der mich zur Freiheit hätt' geführt. Oh, dass ich auf der breiten Straßen Der Eitelkeit mich nie verirrt! Ich bin erwacht in einem Kerker, Und Fesseln sind an meiner Hand. Und meiner Sehnsucht immer stärker - Und Freiheit! Du, mir abgewandt! Ich bin erwacht aus einem Rausche, Der meinen Geist gefangen hielt, Und fluche fruchtlos diesem Tausche, Bei dem ich Freiheit! Dich - verspielt. [Instrumental] [Verse 2 - more melancholic] Ich wandle einsam hin auf diese Erde, Der Lust, dem Leben, längst schon abgewandt; Es teilt mein Seelenleben kein Gefährte, Die Seele gab es nie, die mich verstand. „Eine Möwe bin ich von keinem Land, Meine Heimat nenne ich keinen Strand, Mich bindet nicht Ort und nicht Stelle; Ich fliege von Welle zu Welle.“ [slow Instrumental fade out]

