
[Verse 1] Alles fängt klein an, wird im Kopf schnell groß aus „ich schaff das schon“ wird irgendwann „was ist los?“ Ich lauf durch Tage, die sich gleich aneinanderreih’n und merk erst später: Die Zeit lässt dich allein Ich wollt was halten, doch mir rutscht es aus der Hand wie nasser Asphalt, wenn der Regen einmal kam hab zu viel geschluckt, statt zu sagen was mich frisst bis du irgendwann nur noch Erinnerung bist Fenster beschlagen, kalter Rauch im Raum und ich seh uns beide wie in ’nem alten Traum du sagst „alles gut“, doch ich glaub dir das nicht weil dein Blick schon längst nicht mehr zu mir spricht Und was mal echt war, wird langsam nur noch Bild das mit jedem Tag ein Stück mehr Farbe verliert ich renn durch Kopfkino, doch komm nicht raus und bau mir aus Fragen mein eigenes Haus [Hook] Ich hab alles gegeben, bin zu weit gegangen doch am Ende bleibt nichts in meinen Händen hängen ich fall tief, nur um mich selbst zu versteh’n doch am Ende bleibt nichts, was wir wirklich seh’n und am Ende egal, was du sagst oder machst Zeit nimmt sich alles, auch wenn du wachst und am Ende egal, wie weit du noch rennst weil nichts von uns beiden für ewig brennt [Verse 2] Du sagtest früher: „Du schaffst das nie im Leben“ heut erzähl’n sie mir Stories, als wär ich schon gewesen doch keiner war da, als ich nachts nicht mehr konnt nur mein eigener Kopf, der mich leise zerbombt ich hab gelernt: Applaus kommt immer zu spät wenn du am Boden liegst und keiner dich versteht zu viele reden, doch die meisten meinen nichts sie woll’n nur sehen, dass dein Licht irgendwann bricht ich geh durch Straßen, die mich kennen wie mein Gesicht doch keiner fragt mehr wirklich, wie es innen drin ist alles wird laut, doch in mir bleibt es still weil keiner wirklich hört, was ich sagen will und trotzdem geh ich weiter, Schritt für Schritt auch wenn jeder neue Tag mir was anderes verspricht denn selbst wenn alles fällt und nichts mehr bleibt bin ich lieber echt als nur Teil der Zeit [Bridge] Ich hab vertraut zu oft zu blind und gelernt dass Worte nicht genug sind [Final Hook] Ich hab alles gegeben, bin zu weit gegangen doch am Ende bleibt nichts in meinen Händen hängen ich fall tief, nur um mich selbst zu versteh’n doch am Ende bleibt nichts, was wir wirklich seh’n und am Ende egal, was du sagst oder machst Zeit nimmt sich alles, auch wenn du wachst und am Ende egal, wie weit du noch rennst weil nichts von uns beiden für ewig brennt [Outro] Yeah… kein Sieger, kein Verlierer nur Zeit, die weitergeht

