Mich jammert dein, du armer, armer Stern, Geschaffen einst wie alle andern Welten, Dass dein Geschlecht dies möge Gott, dem Herrn, Durch Liebessinn und Liebestat vergelten. Nun wartet er von Anbeginn der Zeit Bis heutgen Tags, doch wartet er vergebens. Es scheint, als sei ununterbrochner Streit Der erste und der letzte Zweck des Lebens. Die Sonne sendet Fluten dir des Lichts, Dass dir das Herz erwärmt, geöffnet werde; Von Liebe aber, Liebe, sieht sie nichts; Wo hast du deinen Dank, du Volk der Erde?!